Zustand-der Wissenschaften rc. 32z
die vonPartheyen, von bürgerlichenZwietrachten,von plündern und vertilgen ermüdeten Ge-3»hrbund.müther sich auf die Gelehrsamkeit verlegen,und sich bearbeiten würden, die Vernunft zuvervollkommnen, die Sphäre der Kenntnisse zuerweitern, und das Studiren der Lhathand-jungen mit jenen der Grundsätze vereinigenwürden. Also in der Zeit der Reifen und un-ter einem mit Nebel bedeckten Himmel siehtman zuweilen durch das Gewölk das Sonnen-licht ; obschvn es schwach ist, und bald wiederverfinstert wird, so ist es doch ein kostbaresPfand ruhigerer und heiterer Tage, welche esbald hervorbringen wird. Es geschieht aberauch oft ungeachtet der glücklichsten Vorbedeu-tungen, daß die Finsternisse und das Ungerwitter, wovon man das Ende zu sehen hoffte,noch lange Zeit dauern, und daß man neuef Stürme ausstehen, mehr als einen Tag wi»der das feindselige Geschicke ringe» muß, eheü der Frühling wieder zurückkehrt. Wir können! den Zustand, in welchem sich die Künste und, die Gelehrsamkeit befanden in dem Zeitraume,
^ welchen wir betrachten, nicht besser, als uns- ter diesem Bilde vorstellen. Diese vorbrygeshenden Schimmer, diese Züge des Lichtes, wes,k cheü wahrend einigen Augenblicken glänzet, undwelche eben so gleich wieder verschwinden, sind^ das Sinnbild einer kleinen Anzahl schätzbarerf Schriftsteller, welche damal erschienen sind.
H Sie waren günstige Vordeuter einer Zeit,
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