Z26 XIII Abschnitt
XVII denen Zeitaltern in jeder Gattung, und inJahrdund..^r Materie geschrieben haben. Sie erfüll»ten sich damit, sie machten Auszüge und zahl«reiche Zusammentrage; sie setzten Anmerkun-gen und kommentarn dazu, sie sammeltensorgfältig alle Reichthümer, welche in denDenkmälern von allen Gattungen überstüßigausgebreitet waren, die sie wechselweise mitihren Augen durchliefen, und sie setzten sie ingewisse Klassen , nach der Ordnung, wel-che sich jeder machte, um sie im Falle derNoth zu finden. Die Gelehrten raffeten alsodie kostbaren Materialien zusammen, aber esgehöret« nur dem Geschmack der Wissenschaftzu, sie anzuwenden zu wissen, und dieser Ge-schmack war noch nicht erschienen, es giengsogar noch eine ziemliche Zeit vorbey, eheman im Stande war, zu wissen, wie noth-wendig es sey, seine Regeln, seine Gesetzezu kennen, und davon den Gebrauch zu ma-chen. Denn es ist leichter auszuziehen, ab-zuschreiben , und das, was die Alten gedacht,und gesaget haben, aufzuzeichnen, als eben sogut wie sie zu denken, und nach seinem ei-genen Genie zu reden. Der Maurer kannwohl die Steine hauen, welche zur Verfer-tigung eines prächtigen Gebäudes gehören, erkann sie sogar in die Ordnung setzen, in dersie seyn müssen, um die Blicke an sich zu zie-hen, und die Bewunderung zu erwecken, abervhne deu geschickten Baumeister, der es füh-ret