Band 
Neunter Theil.
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Zustand der Wissenschaften re. zz?

und untersuchet. Es war kein Punkt von xvneiniger Wichtigkeit, auf welchen die Kritik 3«brbund.nicht ihre Blicke warf, und ihr Licht ausbrei-tete. Der hartnäckige Jud, der von seinereiteln Wissenschaft aufgeblasene Keyer, derUngläubige, der sich unablässig auf die Ge-wißheit beruft, und welcher dieselbe allezeitlaugnet, verloren ihre Vortheile. Man be»stritt sie mit ihren eigenen Waffen, und wannste auch nicht so aufrichtig waren, einzugerstehen, überwunden zu seyn, so konnten siestch wenigst nicht wie zuvor rühmen, und denVorzug über die Katholische in allen Fragenhaben, welche nichr anders, als durch dieUntersuchung des Originaltextes, und den vcr.fchiedenen Sinn, den er annehmen kann,entschieden werden können.

Die Schriften der Vater sind ebenfallsein gleich wichtiger Gegenstand der geheiligtenKritik. Diese sind verschlossen, oder fliestenvergebens für diejenigen, welche sie aus Man-gel der Sprachkenntniß, die sie gebrauchthaben, nicht verstehen können. Die griechi-schen Vater, hauptsächlich diejenigen, welchein den ersten Jahrhunderten gclebet, undwelche den apostolischen Zeiten näher sind,und das Christenthum entstehen, und sichausbreiten gesehen haben, können nicht genugstudirt und bekannt gemacht werden. Siehaben die evangelische Lehre sowohl in An'

sehung