348 XIII Abschnitt
rungswürdig waren; er stürzte dieses Gebäude' so vieler Jahrhunderte auf einen einzigen Streich,wovon die Menge der Aftergelehrten berge«stalten die Verschalungen verstärket hatten,daß man sie unerschütterlich zu seyn glaubte,und auf ihre Drimmer setzte er einen ganzneuen Bau, der sich seit seiner Zeit immermehr erweitert, und verschönert hat. SrineArt zu philowphiren wurde jene aller gutenGcister; und seine Methode, die einzige, wel»che die wahren Philosophen zur Nachiuchungder Wahrheit sicher führen kann, hat sichwechselweise mit gleich gutem Erfolge aufalle Gegenstände der menschlichen Kenntnisseverleget. Durch sie hat man in Zeit weni-ger als fünfzig Jahren in den Künsten undWissenschaften einen grösser» Fortgang gemacht,als man vor ihr währender Zeit von meh«rern Jahrhunderten nicht gemacht hatte" Erstvon seiner Zeit zeichnet man den Plan einerArbeit mit Ordnung und Klarheit; erst vonseiner Zeit her weiß man durch die nämlicheK'tte von den Grundsätzen zu den Folgen,und von den Folgen zu den Grundsätzen aufund abzusteigen, erst von da an denkt manrichtig, und schreibt deutlich, und man sagetsowohl in der Theologie, in der Sittenlehre,Rechtsgelehrsamkeit, in der Geschichte und inden schönen Wissenschaften, wie in der Philo-sophie , und dasjenige, was man sagen soll,und wie man eS sagen soll» Dieser grosse
Mann,