Geistlich- Schriftsteller, z,-;
verdiente sie auch in Ansehung seines schönen xviiVerstandes, seiner Talente, und seiner ausge-Iahrhuiid.brüteten Kenlnjsse. Ohne Zweifel haben ihndie Gnadenbezeugungen dieses Fürsten bewogen,
Laß er den Gedanken geschöpfer hat, in dieSchoos der Kirche wieder zurück zu kehren,aus Furcht, daß nicht die Religion eine Hin-derniß zu seinem Glücke seyn dürfte. Indes-sen versichert man dennoch, daß er, als ersich auf das Studiren der Värer, und beson-ders des heiligen Augustins verleget hatte, da-rin« die Widerlegung der Lehre gefunden habe,welche er mit der Muttermilch eir.gelogen hat.
Cs geschah also aus seiner eigenen Ueberzeu-gung , daß er sich entschloß, die Irrthümerabzuschwören. Nachdem er also selbe verlassenhatte, ergriff er den geistlichen Stand. Als-dann widmete er sich hauptsächlich dem Un-terrichte und der Bekehrung der Kalviniften,und führte eine grosse Menge durch die Stärkeseiner Beweisgründe, und durch die Geschick«lichkeit, mit welcher er die aus den Zügen derTradition genommene Beweisgründe anzuwen-den wußte, zur katholischen Einigkeit zurück.
Der gelehrte Heinerich Sponde, Bischof vonPamiers, und Urheber eines sehr guten Aus-zuges aus den Jahrbüchern (annales) des Ba-rvnius, war eine seiner Eroberungen. Erwar von Natur aus beredsam , und seine Ein-bildungskraft , welche die Sachen lebhaft fastsete, gab allen dem, was er sagte, eine edle