M XIV Abschnitt
XVII welchem er sich bemühet hat, selben in stinE2ai>rtzu»id.Agilegio nieder herzustellen, gab ihm den Auf-trag, die Mißbräuche zu verbessern, welchesich in allen Theilen der hohen Schule, undbesonders bey der theologischen Facultär wah-renden Unruhen eingeschlichen hatten. Sofange dieser Prinz in dem Leben war, über-stieg der wüthige e"'d standhafte Richer, vonseiner Authorirät unterstützet alle Schwierig-keiten, welche er bey jeden Schritte diesergrossen Unternehmung antraff; aber nach d-mTode des besten der Könige veränderte sichdas ganze Gesicht. Die von der Furcht nie-dergedrückte, und in den Schranken gehaltenenIdeen, womit sich die meisten Gemüther wäh-render Liga genähret hatten, zeigten sich aufeinmal wieder mit einer für alle gute Bürgerbetrübten Freyheit. Man begnügte sich nichtmit Reden, wie man es unter der Tiraneyder Sechzchmr gethan hatte; man trieb dieVerwessnheit so weit, daß man in öffentli-chen Thesen selbst in dem Schoose der Haupt-stadt Sätze einweihete, welche der Lehre derfranzösischen Kirche und der Sorbona die Austhvrität der allgemeinen Kirchenversammlungenund die Unabhängigkeit der Souveränenbetref nd schnurgerade entgegen waren. Undwas am merkwürdigsten war, ist, daß dienämlichen Thesen, wovon wir sprechen , vonDrdensleuren vertheidiget worden, welche mitdem nämlichen Kleide wie der Königsmörder
Hei-