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Wesen. Seine Leutseligkeit, durch welche er alle seine vor-maligen Gegner binnen Kurzem zu bekehren gewußt, konnteman mir nicht genug loben. Und sonderbar! seine größtenFeinde in den Zeiten des kaiserlichen Glanzes, die Britten,wurden nachwärts seine eifrigsten Verehrer. Bekanntlich istdie Wuth, zu sammeln, nirgends so allgemein verbreitet alsin England, nicht bloß Reichthümer, sondern auch die abge-schmacktesten, beziehungslosesten Gegenstände raffe» die reisen-den Britten mit einem Eifer zusammen, als gälte es einvollständiges Mustercabinett des Contincnts auf ihrer Inselanzulegen. Wenn also der eine jeden gemeinen Backstein,welchen er zu Pompeji an der Erde liegen steht, als köstlicheReliquie aufhebt (eine mir bekannte wirkliche Thatsache),ein anderer von jedem schweizerischen Wasserfalle, Fluße oderSee sich ein wohlverschloffenes Fläschchen anfüllt, so darf mansich nicht wundern, daß, wie mir Augenzeugen versicherten,lauernde Engländer dieErdegierigzusammcn scharrten,welche Napoleon auf der Terrasse seines Pallastessoeben mitseinemkaiserlichenFuß-Trittebezeich-net hatte.
Die Vegetation der Insel Elba stimmt, wie sich schonzum Voraus erwarten läßt, in der Hauptsache mit derjenigendes nahen Festlandes sehr überein. Schwerlich hat sie irgendeine Pflanze auszuweisen, welche diesem fremd wäre, denndas pol^poclilliri ilvensc wird nirgends weniger als geradeausElba getroffen. Ich verweise, zu genauerer Kenntniß desPflanzenreichthums von Elba, den Leser theils auf die amSchlüsse jedes Capitels von Thiebaud's mehrerwähntem Werkemitgetheilten Notitzen, theils auf meinen eigenen, von Stationzu Station hienächst folgenden Pfianzencatalog, worin ich, womöglich, die Ordnung beobachtete, in welcher ich die Pflanzeneine nach der andern eingesammelt, gebe indessen zu bedenken,wie schwer, ja undenkbar es sey, binnen des Zeitraumes vonwenigen Tagen eine ganze Insel von dem Umfange und unterdem Clima Elba's gänzlich erschöpft zu haben.
Zuvor muß ich noch bemerken, daß, ungeachtet der Gra-