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welches, zugleich mit ihrer Gestalt, schon verschiedene Rei-sende veranlaßte, sie sehr treffend den Bergen längs unsererSchweizerseen zu vergleichen, wie mir der Capitän sagte,gerade als ich im Begriff stand dieselbe Bemerkung zu machen,An ihrer nördlichsten Spitze entdeckt man, in schicklicher Rich-tung, ei» fast rundes Loch mitten durch den Fels, wie dießbey vulkanischem Gestein öfters' vorkömmt, z. B. an derSpitze des misenischen Vorgebürgs bey Neapel. Diese Stelleheißt daher Promomorio perciato. Auf sämtlichen äolischenInseln, ausgenommen den in vulkanischer Thätigkeit sichbefindende Vulcano, wird der berühmte, feurige lipanischeWein gebaut.
Abends nach Sonnenuntergang standen sich Cynthia*)Venus und Regulus am hellen Firmamente freundlich gegen-über. Ein Astrologe würde hieraus ohne Zweifel etwas fürunsere fernere Reise günstiges gefolgert haben, doch wie aber-gläubisch sonst die Sicilianer auch sind, so stieg dennoch unsernan Bord befindlichen prosaischen Seelen kein ähnlicher Gedankeauf. Wir segelten nun hart am nördlichen Ufer der bimsstein-reichen Insel Lixari vorüber, und sagten , nachdem wir dieöstliche Spitze derselben erreicht , der schönen Salina einLebewohl.
Deutlicher entfaltete sich am folgenden Morgen dieNordküste Siciliens nunmehr aus der Gegend des am östli-chen Ufer von Lipari gelegenen, gleichnahmigen Fleckens,Der erschlaffende, uns ganz besonders hinderliche Scirocco ver-düsterte die Luft und nöthigte beständig zum Laviren. AnSiciliens Küste wurde jetzt ein Convoy von fünf Kriegs- undTransportschiffen signalisiert, welches westwärts steuerte.Freundlich bietet sich der Flecken von Lipari von Ferne dar;die Leute stehen dagegen bey den Sicilianern eben nicht imbesten Rufe, obschon sie ihnen Industrie und Arbeitsamkeitnicht absprechen können. Vulcano, welches gerade hinterLipari siegt, ist unbewohnt. Sein ehemaliger weiter Cratcrraucht und dampft noch immer. Bimsstein und Schwefellager
♦) der Mond im ersten Viertel,