Vorrede.
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/Dßd^Jnd, nach Her Stoicker Lehrsätze, Lugend undWissenschaften weder der Ehre , noch des Nach-ruhms wegen, einer Aufnahme würdig ; und ist,(NtAM nach anderer Meinung , bey Suchung der Tu-gend, auf deren Belohnung , und die Erlangungeines ewigen Nahmens zu schern so vergönne ich beydenTheilen gar gerne, daß sie lhreLehr-Gebäudeauffeste Grün,de setzen , wenn ich nur die Erlaubniß behalte , ihre schönenWorte eben so zu bewundern , als von beiden Partheyen kei-ner einzigen zu huldigen. Es ist wahr, beyder Sätze sindwichtig, ja sie sind im Stande , die Gemüther mit schimmern-den Wahrheiten zu übereilen , ehe man bey einer nähern Un-tersuchung wahrnehmen kan, daß diese glänzende Sonnenden Lauf der Kometen, und einen Schein der Irrlichter ha-ben. Es mag aber beschaffen seyn, wie es will r so ist dochdieses zuverlässig, daß der Tugend/ der Wissenschaft, undden Künsten wenigstens Ehre und Ruhm nachfolgen musst,wenn sie gleich niemahls deren Begleitung suchen wollen.Die Nachwelt bleibet verpflichtet, ihnen diese Schuldigkeitzu entrichten, und ein jeder, der nur ein wenig Billigkeit be.sitzet,wird hierzu in feinem Innersten eine angebohrneNeigungfinden. Diefesist die Triebfeder, welche mich in Bewegungbringet, zu dem verdienten Ehren-Gedächtnisse meinesFreundes , von seinen Begebenheiten etwas aufzusetzen, wel-ches er in seinem Leben jederzeit aus Bescheidenheit verwei-gert hat. Weil nun die Geburts - Stunde, nach einiger
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