Band 
Siebendes Jahr 1743.
Entstehung
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s8 Samlltttg Merkwürdiger ^leäLiUen.

Von dem Bildnis, und der Gleichheit, zeuget eine, nebst der meZM«selbst , den r;. vec. des darauf angedeuteten Jahres ifZ7. in denThurn Knopf der S. Thomas Kirche zu LeipzmgelegreLateinische Schrift:welche Tenzel, aus der Übersetzung Zachar. Schneiders in feiner Leipzi-ger Chronic,also rekerlret: Diese Münze hat das Bildnis der Durch-lauchtigsten Hochgebohrnen Fürsten und Herrn, Herrn Georgens,Herzoges zu Sachsen, Landgrafens in Thüringen, und Markgra-sens zu N?eisen, auf diesem Silber nach dem Leben ausgedrücket:welcher, indem er das gross Smffenjahr LXM. um drey Jahre,wie der Kaiser Augustus, überlebet, hat diese Lande von Jugendauf glücklich regieret re. Der ansehnliche Bark, den der Herzog hieweiset,hat ihm den Zunamen k^bsci zu wegen gebracht: wiewol er sel-bigen nicht allezeit getragen, sondern erst in seinem Alter, nemlich i f?4.nach dem Tod seiner Gemahlin »nid Tochter, wachsen zu lassen angefan-gen bat. Die Umschrift des sversts ist des Herzoges beliebter Wahl-spruch: den er doch auch erst in diesem Jahr, nach dem Tod seines Soh,nes ^obrnnis. angenommen- Endlich ist, wegen des auf dem sversangezeigeten Alters, und der auf dem revers befindlichen Jahrzahl, anzu merken, daß die meNsille vor dem 27. äug. verfertiget: sintemal die-ser des Herzoges Geburths Tag war, an welchem er das sechs und sech-zigste Jahr zurückgeleget: biß zu dessen völliger Erfüllung er sich noch 6/.Jahre alt geschrieben.

Das Wappen auf dem reverr hat zehn Felder. Es sind selbigeschon hm und wieder, meistentheils aber, und vornemlich in der z s-Wo-che des Jahres 17)9. vorgekommen und erkläret worden: daher ich sie HL»nur fpecikciren und benennen will-. Man siehet nemlich in dem i.(obenzur Rechten) den Thüringischen Löwen, in dem r. (gleich zur Linken da-ran) den Meijmschen Löwen, in dem z. die Landsbergischen Pfahle, indem 4. den Adler von Pfalz Sachsen, in dem f. die Sächsischen Balkenmit dem Rautencranz, in dem 6. den Jütichischen Löwen, in dem 7. denBergischen Löwen, in dem 8 . die Aitenburgische Rvfe, in dem 9. den Ad-ler von Pfalz Thüringen, in dem 10. die Schröterhörner, Seebläter,oder was sie noch sind, von der Grafschaft Brenne. Die drey Helmesind , der mitlere der Sächsische, der rechte der Thüringische, und derlinke der Meißnische. Alle diese Helme und Wappen findet man in dercirirten Woche mit mehrerm berühret, biß auf die zwey Löwen von Jü-lich und Berg: Denn auf diese Lande hatte der dort aufgeführte Churfürstioksnnes die Anwartschaft nicht: gleichwie selbige unser Leorxius schonvon seinem Vater Alberto geerdet.

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