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.4. i74?. 8-Lvoche.
Wenn die Frage ist, worauf unsere meclaüle gepraget worden; sosehet Tenzel ihr noch eine von eben diesem Jahr, sonst zimmlich gleiche,doch mit dem Brustbild im prokl, an die Seite, und muthmasset, daßder Grund von der einen (als etwa« mit dem proül) der Fürstentag juZeiz, von der andern (amglaublichsten der unserigen) die Landtage zuOschah, Meisen, und Leipzig, i-.i diesem Jahr. Ich will beedes nicht inAbrede seyn: doch, da es pure Muthmaßungen, welche sich auf keine ge-wisse Anzeige steifen ; so ist nicht zu laugnen, daß auch allerhand Zweifeldabey zu Schulden kommen-
Der Chur und Fürstentag zu Zeiz wurde den 19. Xksrr. Mondtagsnach gehalten, zwischen dem Churfürsten von Sachsen, jok.kri-äcrico. und den Herzogen von Sachsen )ok. Lrnelio, Leorgio , undkisnrico. desgleichen dem Churfürsten von Brandenburg ^orrcbimo.undden übrigen Markgrafen , Georg, Hans, und Albrecht, auch endlichdem Landgrafen kkilippo von Hessen, und die Erbvereinigung unter die-sen drey Häusern darauf verncuet. Es ist aber zu zweifeln (es mästedenn zum Voraus bey der Veranstaltung geschehen seyn ) Laß HerzogOeorziug eine meclLllte hierauf prägen lassen: sintemal er den recessgarnicht unterschrieben: denn da bey dem ersten Aussah , nebst demKaiser , auch der Pabst ausgenommen war , daß nemlichkeiner von den conrrskenren dem andern wieder denselbigen Bey^stand leisten solle; so liefen die Protestirenden selbigen nunmehr aus: dasHerzog Georgen nicht gefiel.
Unter den Landtagen dieses Jahres ist derjenige, worauf HerzogFriedrich zum Nachfolger ernennet worden, der berühmeste. Ich findezwar solchen auch in das Jahr 15 z8. gesehen womit aber andere gründ-liche,und speciell-,Nachrichten nicht einstimmen. Der erstere Landtag desJahres 15wurde nach Dorotheen Tag, den Dienstag zu Oschah , undDonnerstages darauf zu Meisen, gehalten- Es kam aber Hiebey nichtsvon der tuccetlion, sondern nur die Frage wegen Vevcstigung einigerStädte, und Verringerung der Münze, vor- der Herzog erschien auch,aus Ursach der noch frischen Trauer, nicht in Person. Der andereLandtag hingegen, zu Leipzig, den Mittwoch nach kkilippi ^cobi. wardesto wichtiger, und Herzog Friedrich zum Regenten, nach des VatersTod, darauf erkläret: doch, wie die Worte bey Weckern lauten, in An-sehung daß dem Land ein gros Theil des Regimentes zugleich mHänden bleiben sslre. Es wurde auch dem Prinzen ein Rath zu gege-ben, welcher aus i8. von Adel, 4. Priestern, und8-RachherrenausdenStädten (mithin zusammen ;o. Personen) oder wie ich auch finde, r.
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