Band 
Siebendes Jahr 1743.
Entstehung
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dem Stand der Geistlichen , derjenigen Lebensart, Kleidung , und soweiter, verschiednes das wieder den bisherigen Gebrauch proponi'rete,ja so gar von der Einführung des Frohnleichnams Fest einen Versuchthat. Jenes ward nicht nur als was inäiKerenres, sondern auch löbli-ches und gutes , angenommen,: dieses hingegen fand nirgends mgrels.Endlich aber bekennete er sich für seine Person > 580. völlig zu derCathv-lischen Religion: da er nach der Regul derselbigen beichtete und commu-nicirete- Jedoch geschahe auch dieses heimlich, und musten ihm die Je-suiten zuvor viele äubis. so er zu haben vorgab, benehmen: welche, undderselben Beantwortung, der Päbstliche Gesande bey ihm, ämoniuskoüevmus, unter seinem Namen, und dem Titul: !i.espcm6one, sädlobilitlimi Viri lsprenrrionslisittterroAsrion», czui äs lslucis secsr-nse compsrsnäse rscione cupiebsrinlkirui, zuJngolstadt drucken laßen.

Eine Haubtursache so ihn zu dieser Aenderung bewogen war seinerGemahlin Osrbsrinse, einer Polnischen Prinzessin, unablässiges Zure-den : wie denn einige wollen, er hatte schon bey deren Vermahlung ih-rem Bruder, dem König in Polen Sißismunäo ämZulko , das Wortgegeben, die Cacholische Religion, zumal wenn er König in Schwedenwerden solte, anzunehmen und einzuführen : das denn mit den ob ange-führten Worten, welche er nachgehends erst, bey der Befreyung aus sei-ner Gefangenschaft , gesprochen haben soll, schlecht übereinstimmet. Ge-nug daß seine Aufführung dem Versprechen in Polen, es seye nun solchesin der That geschehen oder nicht, gleich kommet : entweder aus wörtli-cher Neigung, oder anfangs, nebst dem Verlangen seiner Gemahlin is-cisksÄion zu leisten , wo Nichtsich , doch seinem Prinzen 8igismunäc),den Weeg zur Polnischen Crone zu bahnen: denn diesen lies er völlig zuder Cathotischen reliZion erziehen: und ob ihm schon manchmal,auf Anhalten der Stände, ein Evangelischer lnkormscnr zu gegeben wer-den mufte; so ward er doch einsmal auf einen derselbigen, der ihm zuvielvon der Evangelischen Religion beybringen woltt, unwillig , und fuhr mdie Worte heraus : Volo re ülium msum in spem ucriurczue regn!eclucsre. Ich will daß du meinen Sohn also erziehest , damit erzu beeden Königreichen, nemlich auch dem Catholischcn Polen, Hof-nung habe. Den Jesuiten erwies er vornemlich eine besondere Nei-aung: und die Einführung der katholischen Religion in dem Königreichzn erleichtern fieng er auch schon 1571. zumal mit der ersten Kirchcnord-uung, davon unten folgen wird, an. Ob nun schon dieses alles wiederden ausdrücklichen Buchstaben des väterlichen Testamentes war; so trieb

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