Das l. Capitel.
Von dem eigentlichen Nahmen derLand-Lharten.
„ §. r.
^^UZe unschähbareGade/ welche Adam dererste Mensch von dem gükigftenGDt-re empfangen/allerley lebendemThierenihren Nahmen zu geben / scheinet auchnach dem Fall bey uns/ ob wohl nicht in solcher Ho-heit und Masse / übrig geblieben zu seyn/da wirnach Regierung der Göttlichen Weißheit gleich-es denen neu-erfundenen Dingen einen Nahmenzu geben wissen. Nachdem wir aber wegen sol-ches Falles/und des Gifftes/so auffuns geerdet ist/ganh verderbet worden/ daß auch hernach die Ver-wirrung der Sprachen bey dem unnöthigenThurn-Bau zu Babel uns in noch grösseres E-lend gestürtzet/so sind wir selten vermögend einemDinge in einer Sprache einen füglichen Nahmenzu geben/sondern müssen dieBenahmungenmeh,rentheils aus zwey oder Lreyerley Sprachen holen.Das kömmt nun her von dem leidigen ^ünden-§all unserer ersten Eltern. Wären AdamundEva in dem Stande der Unschuld geblieben / s»hätten wir auch einerley Sprache behalten / undwürde uns von dergleichen Flickerey nicht das al-> A ler--