der Land-Charten.
29 ?
.. l' » ' " '-- »n ,>> . . .— — « . >
der Abend Seite gehefftet / wodurch sie zwar et-was länger ganh zu erhalten sind / aber in einerLibliolkeqve oder Stube solcher Gestalt einenbesondern Ort erfordern. Wolte man sie nicht bin,den lassen / würden sie so offt in Loniuston gera-, then/wie offc man etwas von einer zur andern nach-suchet. Demnach ist die erste Ordnung was diecommoäire anbelanget die beste und gewöhnlich,ste. Wenn man einen grossen Vvrrath von Char-ten beysammen hat / und ein Band so dicke wer-f den wolte/ so lässet man die bpeciales und lpecis-! listimss klsppss von zweyen oder dreyen Reigenzusammen binden und leget We curieule Rnvf^fer von Städten / Schlössern/ Völckcrn/Kräutern/ Thieren/rc. meiner gu-
ten Gelange mit bey. Die vni versal- und ?ar»ticular Charten geben mit solchen Kupffern diezwar curieukund rar sind / aber eigentlich zu kei-nem Reiche allein gehören / wieder einen beson-dem Band. Hak man Lust die Charten zu ccm.tinmren und die neuesten oder auch recht alte bey-zubringen / so befiehlet man dem Buchbinder zwi-schen jeder Charte einen leeren Fach zu lassen / da-mit man dergleichen ohne Mühe einlegen könne.
. §-6> Viele hefften die Land-Charten ohne
Lmenäemem an die Wände kerüm / und verhin-dern solcher Gestalt allen Loncepr von der Situa-tion der Lander/ daß sie hernach selbst nicht wissen/wo sie zu Hause sind. Eben die Schwachheit ha-ben viele p-okestöresund IVlsrkeisos auf
Univerütäten / wenn sie die Land- Charten auffrmen Pult setzen / welcher an einer Wand gegenT s Mit-