durch angenießne Anstalten von Seiten der gesetzgebendden Macht auf wirksamere Art könnte Einhalt gethanwerden. Gesetze zu dieser Absicht können nicht vielfruchten; eher scheint es eine einfache und wirksameMethode zu seyn, die Mittel zum Trunk, entwedermittelbar oder unmittelbar, so hoch zu besteuern, daßder niedern und arbeitsamen Classe die Befriedigungder Begierde äußerst schwer wird. Wenn ein Getränkezu finden ist, das die erheiternden Kräfte der eigentlichso benannten geistigen Getränke hätte, das aber nichtgleichem Mißbrauch unterworfen, und doch zugleichauch stärkend und nahrhaft wäre; so sollte wahrhaftigdieses dem Volke zu einem möglichst-wohlfeilen Preisegelassen werden. Nun wissen wir wohl, daß die Ge-tränke, die wir insgemein Malz - Getränke nennen,von dieser Are find: und von diesen sollte die Steuer,wenn ja irgend eine Steuer davon erhoben werdenmüßte, so leidlich, als möglich, seyn; da sie hingegenvon Getränken der andern Art nach Proportion destoschwerer seyn müßte ").
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*) So sehr es zu wünschen wäre, daß dem Genusse dergeistigen Getränke, (der wohl schon an und für sichein gefährlicher Mißbrauch , so gar für die Gesund-heit und das Leben der Menschen ist,) gesteuert würde;so ist doch sehr zu zweifeln, ob hohe Bcsteurung die-ser Getränke, wie Hr. Dr. Crumpe hier anrärh,ein wahres und Zlivcrkäßigeö Mittel seyn würde, diese»wichtigen Zweck zu erreichen. In Schweden machte sichzu unsern Zeiten bekanntlich Gustav der Dritte unrerandern auch dadurch verhaßt bey seinem Volke, daßer die Dranntweinbrennerey als ein Krön - Regal ansich zog, wodurch dieses Getränk dem Volke noth-wendig