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Beyspiele von die g elegentlichen und willkühr-
Unsicherheit des lichen Foderungen, die von räuberischenEigenthumes. und Baronen häufig an ihre Un-
terthanen gemacht wurden, erhoben siezum öftern Conkributionen bald für wirkliche, bald nurfür eingebildete Dienste, welche sie ihnen leisteten.Von dieser Art waren die Schuß» Gelder, die für denSchuß eines mächtigen Herrn entrichtet werden mußten;die Erlegung einer Jahres - Rente, welche bey der Be-lohnung mit einem Landguthe geleistet wurde; die Aus-zahlung des gesummten Einkommens eines Unmündigenwährend seiner Minderjährigkeit an seine Obrigkeit,wovon bloß so viel zurücke behalten werden durfte, alszu des Mündels eignem nothwendigen Unterhalte nö-thig war.
Von gleicher Beschaffenheit waren die Geschenke,die zur Hochzeit des ältesten Sohnes des Barons ge-macht werden mußten.
Auch der äußerliche Schein von Rechts - Pflegewurde zu einem Mittel gemißbraucht, Contribukionenzu schröpfen; der fünsteTheil von dem Gegenstand einesUnterthanen - Processes, welcher vor den Gerichten desBarons geführt wurde, mußte an diesen abgeliefertwerden.
Doch ein Beyspiel von unterdrückender Erpressungund Unsicherheit des Eigenthums ist die Einrichtungmit den Lieferungen/ die noch bis auf heutigen Tag7 in allen europäischen, großen und kleinen Monarchienbesteht, (England allein, und Frankreich seit der Re-volution