ner Zeit- Periode, welche gewiß die allerunglücklichstefür die Niederlande war, da alle ihre übrigen Künsteund Handthierungen in Verfall geriethen oder gar ver-schwanden, behauptete sich doch die Cultur des Bodensimmer bey ihrer angebohrnen Kraft und gewohnter Thä-tigkeit; und sie ist wahrend der fast ununterbrochenenRuhe des noch laufenden Jahrhunderts stufenweise nochimmer zu höherer Melioration fortgeschritten. IhremAckerbaue, (wenn er nicht etwan durch die neulichenUnruhen gelitten hat *),) thut es dermalen in Europakein einziges Land gleich; ihrer Volks-Menge thut eskein einziges zuvor; ihre Einwohner wissen nichts vonMangel an Arbeit und Verdienst; und ihre gemach-lichen Wohnungen, ihre gesunde Nahrung, und dasgute Auskommen, dessen sie genießen, überzeugen denentzückten Reisenden mit den auffallendsten Beweisen,daß ein jeder seinen Antheil an der Fülle habe, von derdie Gefilde des Landes strohen.
Der gegenwärtige Zustand der Lom- ^ ^bardey undToscana's könnten uns zu glei. Karde» undchen Folgerungen führen, wenn es nöthig
wäre,
*) Der Verfasser hatte hier die Unruhen unter der zwargut - genieynlen, aber doch sehr willkührliche» Regie-rung deS Kaisers Joseph deö Zweyten imSinne. Diese haben der Landwirthschaft in den Nie-derlanden gar keinen Abbruch gethan. Ob sie abernicht vielleicht bc» dem bisherigen Kriege des HausesOestreich gegen die französische Republik, bey der Er-oberung unter Dümouriez, bey der Wieder - Er-oberung unter dem Prinzen von Coburg, bey der neuenEroberung unter Pich egrü, und durch die alles er-schöpfen-