für jede Classe Einwohner. Z ^
würde die Anzahl von 200000 Kindern herauskommen. Allein, ich vermuthestark, daß ordnungsmässigeEhen überhaupt viel länger als sieben Jahre frucht-bar bleiben, obgleich nicht eben jedes Jahr ein Kind daraus erfolgt; folglichmüßte die Anzahl der beständig mit Fruchtbarkeit subsistirenden Ehen in Eng-land, deren überhaupt, nach den Verzeichnissen, jährlich 28841 geschlossen wer-den, weit grösser seyn, als jene Anzahl siebenmal genommen, das ist, weit grösserals 201887. Nehmen wir an, daß das Ganze der 209000 Geburten aus Ehenerfolgen müssen, wovon allemal drey Ehen ein Kind geben, so wird sich als-dann die Anzahl der wirklich vorhandenen Ehen auf 627000 belaufen. Ausdiesen Speculationen (denn Berechnungen mag ich sie nicht nennen) fchliesseich, daß, je fruchtbarer die Ehen gemacht werden, (nicht lediglich in Absichtauf die Zeugung, sondern auf die Vermehrung; welche beiden Stücke wirschon oben von einander unterschieden haben) desto weniger Ehen werdennöthig seyn; je weniger aber unnöthige Ehen geschlossen werden, desto besserist es für den Staat, und desto weniger Noth wartet auf die, die sich darein be-geben. Hier will ich inne halten, und es dem Leser überlassen, was er fürSchlüsse daraus ziehen will; ich erinnere ihn nur, den grossen Unterschied,der sich allemal zwischen Theorie und Praxis findet, nie aus den Augen zufetzen.
Indessen bringt mich dieses Raisonnement auf die starke Muthmassung,daß aus dem einzeln Datum der jährlichen Anzahl der aus einer GesellschaftGestorbenen die Anzahl der Mitglieder einer solchen Gesellschaft nicht ganzrichtig beurtheilt werden könne; denn obgleich an manchem besondern Ortedie wahre Proportion zwischen den lebenden und verstorbenen Mitgliederngenau bestimmt werden kann, so wird doch diese Proportion nicht überallzum allgemeinen Maasstab dienen können; und wer sich darauf verlässt, kannleicht einen Irrthum begehen.
Hier sind die Gründe für meine Meinung.
Dürften nur lauter solche Leute heiraten, die ihre Kinder ernähren kön-nen, so würden, meines Erachtens, auf den Geburts- und Todtenlislen ge-ringere Sjjmmen erscheinen, und dem ungeachtet würde die Anzahl der Ein-wohner noch immer die vorige bleiben. Dürfte aber jeder heiraten, der zurZeugung geschickt ist, so würden jene Listen zwar unfehlbar grösser werden,aber die wirkliche Anzahl der Einwohner würde doch nimmermehr das Ver-
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