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I. Band.
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um die Bevölkerung ■ %u befördern. 89

suche der Werke ihrer besondern Indüslrie am besten angemessen ist. Dadie üblen Folgen, welche aus dem Vermissen dieses genauen Gleichgewichtsentstehen, sich nicht sogleich Austern, so wird eine massige Aufmerksamkeit,mit Hülfe gehöriger summarischer Auszüge, dem Staatsmanne hinlänglicheAnleitung geben.

Dieses und die zwey vorhergehenden Capitel haben fast gänzlich vonder Beschasstigung der freyen Arbeiter gehandelt. Nunmehr muss ich zeigen,was ein allzugrosser Ueberfluss an Leuten, die sich alle auf den Ackerbau le-gen , für Wirkungen habe. Hier werden wir wiederum neue Inconvenienzenentdecken, die aus dem Mangel der rechten Proportion bey Vertheilung derClassen entstehen , welche Proportion eigentlich das ist, was einem StaateGesundheit und Stärke gibt; und wir werden sehen, wie sichs zutragen könne,daß sogar ein allzustarkcr Zuwachs von Einwohnern überhaupt in eine politi-sche Krankheit aussehlage, gleichwie eine Vollblütigkeit, selbst von der bestenArt, die Gesundheit des menschlichen Cörpers verletzen kann.

XIV. Capitel

Wie der Ackerbau und die Bevölkerung übertrieben

werden können.

I ch habe oben zwo Schriften erwähnt, deren Verfasser die mit der Staats-wirthschaft sehr genau verwandte Materie von der Anzahl der Menschenmit gleicher Geschicklichkcit abgehandelt haben.

Ob ich gleich, wie schon gesagt, nicht zu entscheiden verlange, welchervon beiden Recht habe, so merke ich doch, daß ich in gegenwärtigem Capi-tel natürlicherweise solchen Schlüssen und Sätzen werde folgen müssen, diesich mit des Herrn Wallace seinen schlecht vertragen. Ich würde diesen Wi-derspruch vermieden haben, wenn ich es nicht der Mühe werth geachtet hätte,auf seine von der gelehrten Welt so wohl aufgenommene Schrift, die aller-dings ihre Verdienste hat, aufmerksam zu seyn.

Ohne allen Zweifel ist der Ackerbau die Grundlage zur Volksvermeh-rung, als welche mit demselben, das ist, mit den Producten der Erde, jeder-zeit in Proportion steht. Es folgt aber nicht, daß, nach Proportion der Ver-mehrung, die hervorgebrachten neuen Einwohner allemal einander, und der

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