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I. Band.
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14.3 XX. Capitel . Vermischte Anmerkungen

Methode, die den Ackerbau kostbarer machen, und eine grössere AnzahlAckersleute erfodern würde.

Nun haben, unsrer Supposttion zufolge, yoo Landleute die gefammteAnzahl der Einwohner, das ist, 10000 Personen, mit Lebensrnitteln, obgleichnicht allzu reichlich, versorgt. Wenn also r oo freye Arbeiter sich entfchliessen,Ackersleute zu werden, so steht der Zweck zu erreichen; es werden mehrLebensrnittel hervorkommen; die Leute werden nicht so knapp leben dürfen,sie werden sich vermehren, das ist, ihre Anzahl wird über 1000 anwachsen.Was sollen wir nun von diesem Zuwachse urtheilen ? und was werden die Fol-gen dieser Veränderung seyn?

Die Societät wird nunmehr aus 600 Ackerleuten und 400 freyen Arbei-tern bestehn. Die 600 werden unfehlbar mehr Lebensrnittel verschaffen,als vorher; da aber der Ertrag von ihrer Arbeit, nach unsrer Voraus-setzung, beziehungsweise (relative) minder beträchtlich ist, als zuvor, so wirdes ihnen nicht möglich seyn, ein ihrer eigenen Konsumtion völlig gemäßesSurplus zu verschaffen; folglich werden die freyen Arbeiter nimmermehr inStand kommen, an Anzahl der ihrigen gleich zu werden, das ist, die Societätwird nie bis auf 1200 Personen anwachsen. Wir haben aber vorausgesetzt,daß- zur Verschaffnng der übrigen Bedürfnisse der Societät die Industrie dereinen Hälfte Einwohner, das ist, aller der ^00 freyen Arbeiter, erfodert werde;da nun die Anzahl der letztem bereits kleiner geworden ist, und, wie gesagt,nie bis zur Anzahl der Ackersleute steigen kann: so muß entweder das Volksich freiwillig an eine simplere Lebensart gewöhnen, oder es muß die Nach-frage nach Werken der Industrie sehr beträchtlich zunehmen. Lasset uns inbeiden Fällen die Folgen betrachten. Im ersten Falle sieht man leicht, daßwenn die Einwohner von selbst genöthigt sind, ihre Lebensart simpler einzu-richten, weil, um alles das zu verschaffen, was vorhin verbraucht wurde,nicht Hände genug vorhanden sind, drey von den vier Gegenständen, wor-auf die vorgeschlagene Reformation abzweckte, unmöglich erlangt werdenkönnen, nämlich: die Einwohner können sich nicht gegen ihre auswärtigenFeinde vertheidigen, sie können keine Bedürfnisse für die Fremden liefern,sie können auch nicht einmal ihre eignen Bedürfnisse überflüssiger, als vorher,befriedigen. Was den vierten Gegenstand betrifft, nämlich, einen destogrossem eigenen Ueberstuß an Lebensrnitteln zu haben, so kann derselbe gar

nicht