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I. Band.
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aber den Ackerbau und die Bevölkerung . 151

hatte, ist sie viel zu generell. Ich muss also noch einige Anmerkungen weiterhinzusetzen.

Das weitläuftige Feldgeschäffte des Pflügens und Säens kommt eigent-lich den Landleuten zu, und ist, bey jeder Nation, die von den Früchtenihres Bodens lebt, die Grundlage der Bevölkerung. Große Städte sind ge-meiniglich mit Küchengärten und herrlichen Grasfeldern umgeben 5 diese sinddie eigentlichen Gegenstände des Feldbaus für diejenigen, die in den Vor-städten der grossen Städte, oder auch innerhalb den Mauren kleiner Städte,wohnen. Die Gärten bringen allerley nahrhafte Gewächse hervor’, die, wennsie aus einem entlegenen Orte hergeholt werden müssen, das schöne frischeAnsehen, welches das Aug ergetzt, verlieren, und dann weder so wohl-schmeckend, noch so gesund sind. Diese Gärten können dem Menschen im-merfort, dem Vieh aber sehr wenig zu schaffen machen; daher werden sieam schicklichsten in der Nachbarschaft großer und kleiner Städte angelegt.Die Grasfelder werden gemeiniglich entweder von Kühen abgegraset, woge-gen man Milch, Rahm, Butter, &c. bekommt, welche Dinge sich keinenweiten Weg frisch verführen lassen; oder man überläßt sie dem Mastviehsso lange zur ordentlichen Weide, bis es auf den Markt getrieben wird; oderdas Gras wird für das Stadtvieh abgeschnitten; oder es kann auch mit Nutzenzu Heu gemacht werden, weil das Fuhrlohn für das schwerere Gras, zumalwenn die Wiesen weit abgelegen sind, bisweilen zu kostbar fällt. Also fin-den wir den Feldbau gemeiniglich folgendermaßen vertheilt. Im Mittelpunctesteht die Stadt; rings umher sind Küchengärten; weiter hinaus, um dieseherum, schöne fette Auen und Wiesen; noch weiter hinaus fängt'dasjenigean, was ich den mühsamen Feldbau genannt habe, gepflügtes und beseamtesAckerfeld; hernach sieht man Viehtriften und Weideplätze, und zuletzt großeund theils gebirgichte Strecken, die theils garnicht, theils schlecht angebautsind, und Waldungen vorstellen. Diese Eintheilung scheint die Natur ge-macht zu haben, und so habe ich sie fast überall angetroffen, ausgenommenda, wo besondre Umstände die Ordnung umkehren.

Zum Exempel, auf dem magern Boden, nahe bey Paris, fast an den Tho-ren dieser Stadt, sieht man Felder, die lauter Roggen tragen; ziemlich weitdavon kommen erst die schönsten Küchen- und Obstgärten, wo sogar Kirschenund Pfirsige vortrefflich gerathen. Ich habe jauch andre Städte gesunden, wor-unter