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JV. Capitel. Wie die Warenpreise
werksmanns Unterhalte und nothwendigen Ausgaben, sowol zu feinen persön-lichen Bedürfnissen, als auch zur Anschaffung der zu feiner Profession gehöri-gen Instrumenten , welches alles abermals im Durchschnitte zurechnen ist;ausgenommen wenn die Natur der Arbeit erfodert, daß der Arbeiter an demOrte, wo die Consunition seiner verfertigten Waare geschieht, selbst gegen-wärtig sey* Denn obgleich einige Gewerbe, und fast alle Manufacturen , inentlegenen Orten getrieben werden können, und ebendeswegen eine allge-meine Regulirung ihrer Preise Statt finden kann : so gibt es dagegen andre,die, vermöge ihrer Natur, die Gegenwart des Arbeiters an dem Orte des Auf-wands erfordern; und in diesem Falle müssen die Preise nach den Umständen,
- die sich auf jeden besondern Platz beziehen, eingerichtet werden.
III. Endlich muß man auch den Werth der Materialien wissen, das ist,der rohen Materie, die der Fabricant oder Handwerksmann verarbeitet; undwenn der Gegenstand seiner Industrie die Handarbeit eines andern ist, somuß, in Ansehung dieses Letztem, eine Untersuchung der beiden vorigenStücke vorgenommen werden ; auf diese Art lassen sich die allerverwickelt-sten .Combinationen, die bey gewissen Manufacturen vorkommen , bis zurgrössten Simplicität auflösen. Ich habe diese Analysis weitläuftiger angestellt,als eigentlich hier nöthig gewesen wäre , damit ich nachher die Mittel, diePreise der Manufacturwaaren zu verringern, desto einleuchtender machenkönnte*
Sobald obige drey Stücke bekannt sind, so ist der Preis der Manufactur-waaren bestimmt: Er kann nicht geringer seyn , als der Belauf dieser dreyDinge zusammengenommen , das ist, als der reelle Werth; was über diesenPreis ist, macht den Profit des Profeffionisten aus. Dieser Profit wird alle-mal mit der Nachfrage Proportion halten, und daher, nach Maasgabe derUmstände, hin und her schwanken.
Hieraus erhellet, daß eine grosse Nachfrage nöthig ist , wenn Manufa-cturen in einen blühenden Zustand kommen sollen.
Durch die sich weit verbreitenden Geschaffte der Kaufleute, und ihrebeständige Application auf das Studium der Balanz zwischen fertiger Arbeitund Nachfrage, werden ihnen alle obigen Umstände bekannt, und gelangenauch zur Wissenschaft des fleißigen Handarbeiters, der seinen Unterhalt und.Ausgaben nach einem gewissen Profit rcgulirt. Ich nenne es einen gewissen
Profit,