und wie dieser xur Handelschaft erwachs, jgg
Auf diese Art wird allen Unbequemlichkeiten vorgebeugt, mittelst dassden Kunden des Krämers die Waaren etwas höher zu stehen kommen; dennfie sind es, welche, aus Ursachen, die ich hernach anführen werde, die gan-zen Unkosten gut machen müssen. Nunmehr liegt gar nichts daran, dass derFabricant in einem abgelegenen Winkel wohnt, oder etwa eigensinnig imVerkauf seiner Arbeit ist: genug, im Kramladen ist alles zu haben, und dasPubiicum kauft zu gangbaren Preisen.
IV. Capitel
Wie die Waarenpreise durch die Handlung bestimmt
werden.
j\ m Waarenpreise betrachte ich zwey Dinge als wirklich existirend und^ ganz von einander unterschieden, nämlich den reellen Werth derWaare, und den Profit auf ihrem Absatz. Meine Absicht im gegenwärtigenCapitel ist, diesen Unterschied vestzusetzen, und zu zeigen, wie die Hand-lungsgeschässte auf verschiedne Weise einen Einfluß auf den Richtfus dieserbeiden Dinge haben, das ist, wie die Handlung die Wirkung habe, zwo Sa-chen, die sonst ganz schwankend und ungewiß bleiben würden, bestimmt undgewiß zu machen.
I. Vor allen Dingen muß man von jeder Manufacturwaare, die zumVerkaufe kommt, wissen, wieviel davon ein Mensch in einem Tage, in einerWoche, in einem Monate verfertigen könne, je nachdem die Natur der Ar-beit mehr oder weniger Zeit erfodert, sie zur Vollkommenheit zu bringen.Bey Machung solcher Ueberschläge ist nur darauf zu sehen, wieviel, im Durch-schnitt gerechnet, überhaupt ein Handwerksmann im Lande, ohne eben derbeste, noch der schlechteste in seiner Profession zu seyn, arbeiten könne;und dabey muß nicht in Betrachtung kommen , ob die Lage seines Woh-nungsorts für fein Gewerbe vortheilhaft sey, oder nicht.
Hieraus ist die Ursache herzuleiten, warum einige Leute durch ihreIndustrie reich werden, und andre nicht; warum einige Manufacturen an ei-nem Orte blühen, am andern nicht.
II. Das Zweite, was man wissen muß, ist der Werth von des Hand-
werks-