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I. Band.
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222 VII. Capitel . Von der doppeltest Concurrenz.

wird Manches von feinen Sachen weit unter der Hälfte des Werths verkauft;das macht, er ist kein Kaufmann, und feine Situation ist bekannt. Wennsich auf öffentlichem Markte wenig Abnehmer (Confumers) einfinden, ihrenbenöthigten Vorrath einzukaufen; oder wenig Handwerksleute, die ihre fürdie gegenwärtige Erfordernis verfertigte Waaren abfetzen: so profitiren vonder Concurrenz derselben diejenigen Kaufleute, die, in Ansehung der erste-ren oder der letzteren, auf der entgegengesetzten Seite des Contracts sind;und diejenigen Kaufleute, die sich auf einerley Seite mit jenen oder diesen be-finden, geben nur Zuschauer ab, und warten in Geduld, bis jene ihr Geschafftvollendet haben. Alsdann verändert sich die Lage der Sachen, und nun hatder Kaufmann mit dem Kaufmann zu thun; und nunmehr gebe ich zu, dassder Profit steigen und seilen kann, je nachdem sich die Quantität Waaren zurNachfrage verhält, das ist, wenn der Vorrath geringer ist als die Nachfrage,so wird die Concurrenz zwischen denen, welche die Nachfrage thun, oderdas Steigen des Preises, im zusammengesetzten Verhältnis zu dem unzurei-chenden Waarenvorrath, und zu der Aussicht, wiederum mit Profit zu ver-kaufen, stehen. Die Vergleichung dieser Umstände ist eigentlich dasjenige,wodurch die Concurrenz regulirt und in Schranken gehalten wird. Sie kannblos auf den aus dem geschlossenen Handel zu erzielenden Gewinn einen Ein-fluss haben; der innerliche Werth der Waare steht unbeweglich; nie wirdetwas unter dem wahren Werthe verkauft, und nie wird etwas zu einem ho-hem Preise eingekauft, als man wieder daraus zu lösen gedenkt. Ich meyne,nach dem ordentlichen Lauf der Dinge. Hingegen sobald sich die Abneh-mer (Confumers) und hochbedürftige Handwerksleute in diese Operation mi-schen , so geht alle Proportion verloren. Die Concurrenz zwischen ihnen istfür die Kaufleute zu stark, und die Wagschale schwenkt sich stosweife. Aufsolchen Märkten finden sich selten Kaufleute ein; die vornehmsten Artikeldaselbst sind die Früchte und Producten der Erde, und die unentbehrlichstenLebensbedürfnisse: keine eigentlich sogenannte Manufacturwaaren. Oft ver-kauft ein armer Schlucker, um Brod zu kaufen, das er essen will, nicht aberum das Brod zu bezahlen, das er als, als er noch an der Sache, die er itztverkauft, arbeitete. Und oft misst der Abnehmer (Consumer) den Werthdessen, was er kaufen will, nach der Schwere seines Beutels, und nach seinerBegierde, die Sache zu besitzen, ab.

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