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I. Band.
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und der Nachfrage, 241

Aufwand anzugewöhnen; so wie eben diese Gewinne die Faulsten unter ihnenveranlassen, müssig zubleiben, bis sie ganz erschöpft find. Wenn sichsdemnach zuträgt, daß eine ziemliche Zeitlang grosse Gewinne gemacht wor-den find, und dass sie die Wirkung gehabt haben, bey denen, die von ihrerIndustrie leben, die Lust zu einer kostbarern Lebensart zu erwecken: sowird nicht das Aufhören der Nachfrage , noch auch der vergrößerte Waa-rcnvorrath sie bewegen, ihre Gewinne fahren zu lassen. Nichts als die harteNothwendigkeit wird diese Wirkung hervorbringen; und dieHeruntersetzungihres Prosits, und die kümmerlichen Umstände der Handwerksleute, sindalsdann Erscheinungen, die zu gleicher Zeit wahrgenommen werden. Hier-aus erhellet, daß ich einen wahren Satz behaupte, wenn ich gesagt habe,daß dieser Profit, durch lange Gewohnheit, endlich mit dem wahren Wertheder Waare consolidirt oder in eins gezogen werde. Hier hat man also dieFolgen von einer vernachlässigten simpeln Concurrenz, welche den auf Werkeder Industrie zu machenden Profit erhöhet, und das Gleichgewicht eine ziem-liche Zeitlang aufhebt.

2) Itzt wollen wir untersuchen, was aus dem wirklichen Uebergewichtder Nachfrage für Folgen entstehn, wenn dadurch keine Concurrenz zwischendenen, welche die Waaren suchen , folglich auch keine Vergrößerung desauf Werke der Industrie zu machenden Profits veranlasset wird.

Dieser Fall kann sich nur alsdann zutragen, wenn die Waare keine Sachevon großer Nothwendigkeit, oder auch nicht sonderlich brauchbar ist; denndas Verlangen , sie anzuschaffen, ist nicht hinreichend, die Käufer dahin zuvermögen, daß sie höher darauf bieten ; es wäre denn, daß dieser Unter-schied daher rührte, daß man, ohne Muhe, die nämlichen Waaren auf an-dern Märkten eben so wolfeil, wie sonst, bekommen kann. Letzteres ist eingefährlicher Umstand, der die ganze Aufmerksamkeit des Staatsmanns lautauflodert. Dieser muß auf alle mögliche Art, und insonderheit durch guteAnstalten zu einer schleunigen Verfchaffung aller verlangten Waaren, zu ver-hüten suchen , daß die Nachfrage nicht von den Märkten seines Landes ab-trünnig werde; vielleicht ist es gar der Mühe werth, dass er Prämien für dieManufacturisten aussetze, damit diese im Stande seyn, noch unter dem bis-her vestgesetzten Preise zu verkaufen. In dieser Situation befindet sich einVolk, das auf dem Wege ist, Zweige seiner auswärtigen Handlung zu ver-lieren; wovon hiernächsl ein Mehreres. Hh Es