und der Nachfrage.
fertigter Arbeit und Nachfrage, und des Ueberschl.tgens einer von beldciVWag-schalen, verständlich gemacht zu haben. Wenn die Balanz mäßig hin- und?her wanket, gleichsam bebet, und auf eine kurze Zeit bald die eine, bald dieandere Wagschale höher oder niedriger steht, so haben Industrie und Hand-lung einen glücklichen Fortgang, und sind miteinander in Harmonie, weilbeide Theile gewinnen. Die fleißigen Arbeiter werden , nach Proportionihres Fleisses und Geschicklichkeit, belohnt; der innerliche Werth der Waa-ren verändert sich nicht, und trügt den Kaufmann nicht; der Profit schwan-ket auf beiden Seiten, nach Maasgabe der Nachfrage, gewinnt aber nicht soviel Zeit, sich dem reellen Werthe der Waaren einzuverleiben , und selbi-gen zu erhöhen; er verschwindet auch niemals ganz und gar, und mithindrückt den Arbeiter keine Noth. ;
Dieser glückliche Zustand kann ohne die Sorgfalt des Staatsmanns nichtbestehen; und wenn er diesen Theil seiner Pflicht versäumet, so ist die Folge,daß entweder der Geist der Indüstrie, dessen Emporsehwingung, nach unsrerVoraussetzung, ihn viele Mühe gekostet hat, erlöschet, oder daß die Pro-ducten der Industrie so theuer werden, dass die mehresten Liebhaber sie nichtbezahlen können.
Ob ein Volk auf dem Wegesey , in eine dieser zwo Extremitäten zuverfallen, das läßt sich leicht wahrnehmen , wofern man auf das allmähligeUeberschlagen der einen oder andern Wagschale Acht gibt. Wenn das Ue-barschlagen auf einer Seite sich sehr oft zuträgt, und die Balanz blos durchmehrmals aufeinanderfolgende gezwungene Wiederherstellungen des Gleich-gewichts zurechtgebracht ist, und hernach die nämliche Wagschale aufs neuedas Uebergewicht bekommt: alsdann ist die letzte Periode bald zu Ende.Wenn hingegen das Ueberschlagen ordentlich wechselt, so daß bald dieNachfrage', bald der verfertigte Waarenvorrath überwiegend ist , so ist dieletzte Periode etwas weiter entfernt. Handlung und Indüstrie subsistiren fer-nerhin, sind aber immer in einem convulsivischen Zustand. Wenn aber dieBalanz sich sachte hin und her bewegt, dann sehen wir, daß Waarenvorrathund Nachfrage, das ist, Handlung und Industrie, eben so, wie Ackerbau undBevölkerung einander die Hand bieten, und ihre wechselseitige Vermeh-rung weiter treiben.
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