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I. Band.
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Zerrüttet wird'. ~ 24.9

oder wenn diese arme fleißige Leute keine Hülfe bekommen, wodurch siein Stand gesetzt werden, sich eine noch größere Fertigkeit zu erwerben, urrtdadurch das wieder einzubringen, was sie in Ansehung des wolfeilen Preisesihrer Arbeit verlieren, wird nicht alsdann ihre Industrie die Flügel fallen lassen ?und wird es nicht mit den armen Spinnern bald gar aus seyn? denn es ist nichtzu erwarten, daß ihr voriger Herr sie, aus einem Triebe der Mildthätigkeit,wieder zurück auf seine Güter nehmen, und sie daselbst versorgen werde,nachdem er einmal ihre vorige Unbrauchbarkeit eingesehen hat.

Eine dritte Urßche, warum der innerliche Werth der Güter nothwen-dig steigen muß, rührt von den Taxen her. Ein Staatsmann muß in derThat sehr nachlässig seyn, wenn er auf die unmittelbaren Folgen seiner eige-nen Operationen nicht aufmerkßm ist. Ich will mich dermalen nicht beydiesem Puncte verweilen, denn es würde solches eine unnöthige Anticipationseyn. Ich lenke vielmehr in denjenigen Theil meines Discurscs wieder ein,von dem ich unvcrmuthet abgekommen bin.

. Ich habe angemerkt, wie die nämliche Ursache, welche den guten Fort-gang der Industrie hemmet, eine Aufmunterung zum Ackerbau gebe ; wie.das Steigen der Preise der Lebensrnittel nothwendig auch die Preise der Werkeder Industrie, bey einem stcissigen und auf gehörige Art beschäfftigten Volk,erhöhe; und wie das Steigen der letztem die Nachfrage nach denselben ab-wendig mache, oder selbige auf die auswärtigen Märkte verw eise.

Nun sind zwar alle diese Folgen ganz richtig, und gleichwol scheine«sie dem zu widersprechen, was ich imXVI. Gap. des I. Buchs gesagt habe, woich die Vortheile einer verschwenderischen Consumtion der Erdproductenzeigte, und behauptete, daß sie dem Ackerbau zuträglich sey, indem sie denPreis der Lebensrnittel erhöhe. Damals kam aber der Schaden nicht in Be-trachtung, der auf der andern Seite für die Industrie daraus erwächst, welchezur grossem Consumtion der Erdproducten behülstich ist. .

Von beiderley Folgen ist die eine so richtig als die andre; und sie wider-sprechen sich einander nur alsdann, wenn wir voraussetzen, dass kein Staats-mann am Ruder der Regierung ist. Diese Widersprüche stellen den abwech-selnden Ausschlag der Bglanz vor. Die Pflicht des Staatsmanns ist, dass erüberall die doppelte Concurrenz zu erhalten suche, und nur ein allmähligesHin- und Herneigen der zwo Wagschalen erlaube«

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