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I. Band.
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292 XV. Capitel . Grundsätze zur Bevefligung

Je ansehnlicher sich die auswärtige Handlung einer Nation verbreitet,desto niedriger muß der Fuss der Waarenprcise gehalten werden. Je kleineraber der Umfang dieser Handlung ist, desto höher kann man die Preise steigenlasten.

Folglich, wenn es eine Nation gäbe, wo kein Mensch mit Hervorbrin-gung der Lebensnothw r endigkeiten beschäftigt wäre, sondern jedermann nurfür die auswärtige Konsumtion arbeitete, so möchten immerhin die Preise derunentbehrlichsten Dinge so weit herunterkommen, als möglich ist. Es würdeeine solche Nation keine regulirtenPreise zum Besten derer bedürfen, die sichvon der Herbeischaffung der Lebensnothwendigkeiten ernähren müssen.

Wäre hingegen kein Mensch im Staate beschäftigt, die Bedürfnisse derAuswärtigen zu befriedigen, so möchte man immerhin die Preise entbehrli-cher Sachen so hoch als möglich steigen lassen; und ein regulirter Fuß dersel-ben würde ebenfalls zu nichts helfen, da die Absicht lediglich auf die Begün-stigung der Exportation gerichtet ist.

Indessen da keine von diesen Voraussetzungen jemals in Faclo Statt fin-den wird; da bey jeder Nation der eine Theil beschäftigt ist, zu verschaffen,und der andre Theil, zu consumiren; und da nichts andres als das Surplus derWerke des Fleisses aus dem Lande geführt werden kann: so erfodert das wech-selseitige Interesse beider Theile im Lande unumgänglich, daß ein gewisserFuss der Preise veslgesetzt werde; und man muss den öffentlichen Geldern blosauf die Preise des Surplus der Indüstrie einen Einfluß lassen, damit dieses Sur-plus exportabel werde, selbst in solchen Fällen, wo die Nationalpreise der ein-heimischen Co'nsumtionsartikel den regelmässigen Fuß überschritten haben.Man lasse mich diese Materie noch aus eine andre Art unter den Gesichtskreismeiner Leser ziehen, um ihre Ideen über eine Sache, die wirklich etwas dun-kel ist, noch besser aufzuklären.

Wären die Lebensrnittel und andre Nothwendigkeiten ein bloßes Ge-schenk der Natur in einem Lande, so würde ich als einen Grundsatz behauptethaben, man müsse keine auswärtige Concurrenz, die sich, entweder über,oder unter einen gewissen Fuß, um diese Artikel bewirbt, zu Kräften kommenlassen; weil in diesem Falle die niedrigsten Preise die besten sind, indem dar-aus kein Nachtheil für irgend eine indüstriösc Person entstehen kann. Aber'wenn die Hervorschassung solcher Artikel schon an sich selbst eine Manufactur,

oder