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I. Band.
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296 XVI. Cap. Erläuterung einiger $cit%e } die Beförderung

1. Wenn also eine Nation den Vorsatz gefaßt hat, lange Zeit durchHandlung groß und mächtig zu bleiben, so muß sie zuförderst darauf bedachtseyn, daß alle und jede natürliche Landesproducten bey ihr selbst verarbeitetWerden. Zu diesem Ende muss eine hinlängliche Anzahl Arbeiter beschäfftigtwerden; denn wenn es an arbeitenden Händen fehlt, so gehen die natürlichenProducte aus dem Lande, ohne daß dieses zugleich den Werth des Arbeits-lohns genießt; mithin gehen die Folgen seines natürlichen Vortheils für das-selbe verloren.

Hiernächsl müssen die Preise der Lebensrnittel und aller für die Arbeiternöthigen Bedürfnisse leidlich seyn.

Und endlich, wenn die Arbeiter sich nicht der Sparsamkeit und Mäßig-keit befleiffigen, und es auf Seiten des Staatsmanns an guten Einrichtungenfehlt, oder über diesen nicht gehalten wird, so wird der Endzweck nicht erreichtwerden; denn wenn die Manufactur, nachdem sie einmal zur Vollkommen-heit gebracht ist, die Vortheile nicht beibehält, welche die Arbeiter im An-fang genossen, da man sie die natürlichen Landesproducten verarbeiten ließ:so ists eben so viel, als hätte sie diese Vortheile nie gehabt. Ich will diesesdurch ein Beispiel erläutern.

Ich setze den Fall, die Wolle sey in einem Lande besser, wolfeiler undin grösserm Uebcrfluß, als in einem andern Lande, und zwo Nationen trie-ben um die Wette Handlung damit. Es ist natürlich, daß das letztere LandWolle vorn erstem wird kaufen wollen, und daß das erstere sie für sich selbstwird behalten wollen, um sie zu verarbeiten. Hier ist also ein natürlicherVortheil, den das erstere Land über das letztere hat, und der ihm nicht ge-nommen werden kann. Ich will ferner annehmen, daß die SubsislenzmitteJ,das ist, Brod und andere nothwendige Bedürfnisse des Lebens, eben so wol-lest im einen als im andern Lande seyn. Wenn nun die Arbeiter des einenLandes (weil sie die Erfinder der Tuchmanufactur gewesen, und weil sie, einelange Reihe Jahre her, es andern Nationen so sehr zuvorgethan, daß diesefast genöthigt sind, ihr ihre Tücher abzukaufen) die Preise derselben von Zeitzu Zeit erhöhet haben; und wenn zufolge eines lange Zeit hindurch genosse-nen, und durch keine fremde Mitbewerbung geschmälerten ansehnlichen Pro-fits, die Preise, durch eine zur Gewohnheit gewordene kostbarere Lebensart,die eine Erhöhung des Dienstlohns mit sich führt, solchergestalt mit dem re-ellen