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I. Band.
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300 XVII. Capitel. Merkmale des Verfalls

Jahren nicht vortheilhaft ist, den Kornpreis (ehr tief herunterzubringen, soist es doch überhaupt möglich, denselben bey allen rivalen Nationen zu stei-gern, welches, in Ansehung des gegenwärtigen Puncts, einerley ist.

Wenn dieser Mangel an Arbeit für die Handwerksleute nicht von denhohen Preisen der Lebensrnittel, sondern davon, dass es den Kaufleuten anCommissionen fehlt, herrührt, so müssen die Ursachen dieser verringertenNachfrage untersucht werden. Es können diese Ursachen zufällig seyn, undin kurzer Zeit wieder aufhören, da alsdann die Handlung wieder ihren vori-gen Flor erreicht. Die Schuld kann auch an neuen Unternehmungen liegen,die in verschiedenen Plätzen des Landes angelegt worden sind, aus welchen,wegen gewisser natürlicher Vortheile, oder wegen einer wirthschaftlichcrnEinrichtung bey den Handwerksleuten, oder wegen der Nachbarschaft, die-jenigen Märkte versorgt werden können, wohin sonst die arbeitsamen Leute,die itzt nichts zu thun finden, ihre verfertigte Arbeit geliefert hatten. In die-sen letztem Fällen ist die Nahrungsnoth dieser Leute noch kein Beweis, daßdie Handlung überhaupt in Verfall gerathen sey, sondern sie kann vielmehrdie heilsame Wirkung haben, daß die so schädliche Verwachsung des Profitsmit dem reellen Werth der Waaren (tonsolidatedprofits) zerstört wird, indemdie Personen, die sich bisher in diesen Profit getheilt haben, genöthigt wer-den, ihre Wirthschaft besser einzuschränken, und sich einer mühsamern In-dustrie zu unterziehen, um sich ernähren zu können. Wenn sich solche Ver-änderungen plötzlich ereignen, so sind sie sehr schwer zu ertragen, und setzenManchen in die grösste Noth.- Daher habe ich den möglich-niedrigstenPreis-fus der Exportationsartikel auch in der Absicht empfohlen, daß dergleichenInconvenienzen dadurch möge vorgebeugt werden.

Zween Umstände sind es, die gemeiniglich einigen Verfall der Hand-lung anzeigen: i) wenn auswärtige Märkte, die gewöhnlicherweise von einergewissen Handlungsnätion mit Waaren versorgt worden sind, ansengen, vonandern Nationen, die sonst nicht dahin gehandelt haben , damit versorgt zuwerden, gesetzt auch, daß die von ihnen zugeführten Waarenartikel noch sogeringschätzig wären; oder 2) wenn das Land mit solchen Manufacturwaa-ren, die es vorhin selbst verarbeitet hat, aus andern Ländern versehen wird.

Diese Umstände beweisen eins von diesen zwey Dingen: Entweder , daßes in andern Ländern solche Arbeiter giebt, die, da sie, wegen gewisser na-

türli-