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I. Band.
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einer auswärtigen Handlung. 301

türlichen Vortheile, oder wegen ihrer Industrie und Sparsamkeit, eine Nach-frage nach ihrer Arbeit herbeigezogen haben, den Arbeitern desjenigen Lan-des, welches bisher die Lieferung gehabt hat, gleichsam das Brod aus demMunde nehmen, und sie gewisser Zweige ihrer auswärtigen Handlug berau-ben: Oder, dass diese auswärtigen Arbeiter, nachdem sie von dem vergrösser-ten Luxus und der Verschwendung der vorigen Besitzer dieser Handlung pro-fitirt haben, nun anfangen, die Märkte mit gewissen Consumtionsartikeln zuversorgen , worauf der Profit sehr gering ist, folglich ihnen von den Arbeiternder andern Handlungsnation, die sich besser dabey befinden, wenn sie ihreeigene reiche Landsleute bedienen, ohne Scheelsucht überlassen wird.

Gegen die erstere Ursache des Verfalls weis ich, wie getagt, kein besse-res Mittel, als die Geduld, und eine beharrliche Sparsamkeit und gute Wirth-schaft, bis die unvorsichtigen Anfänger ebenfalls die Inconvenienzen erfahren,die überall auf Reichtum und Ruhe zu erfolgen pflegen.

Die zweite Ursache des Verfalls zu heben, kostet weit mehrere Mühe.Die Wurzel davon liegt zu tief, und hängt so vest mit der Denkungsart undden Sitten des ganzen Volks, der Hohen und Niedrigen, zusammen, dass siesich kaum losreissen lässt. Die untern Classen haben einen Geschmack an über-flüssigen Dingen und Ausgaben gewonnen, und sind im Stande, diesem Ge-schmacke zu willfahren, indem sie für ihre Landsleute arbeiten, und mittler-weile die Zweige der auswärtigen Handlung, als etwas, wobey ein schlechterProfit zu erholen ist, mit verächtlichen Augen ansehen. Die hohem Glastendependiren hinwiederum von den niedrigern, wollen sie änderst ihre laufen-der! ey kleine thörichte Wünsche befriedigt sehen, die aus ihrem Geschmackeander Verschwendung entstehen, und durch Gewohnheit und Mode unter-halten werden.

Hier ist also ein System auf die Bahn gebracht, wodurch die Armen reich,und die Reichen glücklich gemacht werden, indem sie einer beständigen Ab-wechselung von lauter solchen Sachen gemessen, welche die Unbequemlich-keiten, denen die menschliche Natur ausgesetzt ist, aus dem Wege räumenkönnen. Auf diese Weise liegt beiden Theilen daran, dass sie dieses Systemerhalten, und in sinnreichen Erfindungen neuer Bedürfnisse miteinander wett-eifern; der eine Theil, wegen des unmittelbaren Vergnügens, das er em-pfinden wird, wenn er seine Bedürfnisse befriedigt sieht; der andre Theil,

P p 3 wegen