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I. Band.
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390 XXVI. Cap. Wie sich die Balanz des Reichtums

gewicht, und ändert sich zum Vortheil des C. Wenn B, anstatt sein Holzzu verbrennen, einen Balken daraus macht, worauf er sein Haus stützt, sowird sich die Balanz langsamer ändern, weil sich das Holz alsdann langsamerconsumirt. Macht er aber aus einem Theile feines Holzes ein nützlichesStück Hausgeräthe, so kann er den übrigen Theil zur Feurung gebrauchen}und mit dem Gelde, das er für feine Verfertigung derMeuble gehoben, kanner einen Balken zu feinem Haufe, und auch Brod kaufen. Wenn B bey die-ser Periode stillsteht, und nicht fortarbeitet, so würde er just mit A gleichstehn} sobald aber sein Feuer verbrannt, sein Balken verfault, und sein Brodverzehrt ist, so wird die ganze Balanz sich auf Seiten des C befinden, voraus-gesetzt, dass er durch feine Industrie im Stand gewesen sey, sich mit allemBenöthigten zu versorgen, und sein Stück Geld ganz zu behalten. Hier istdemnach der Sporn zur Industrie, nämlich die Erwerbung dieser Balanz, welcheselbst bey Leuten, die zu den niedrigsten Classen gehören, eine relative Su-periorität ertheilt, und so wohl ihren Rang, als auch ihr politifch-Bcnöthig-tes, nach denen im 2islen Capitel dargelegten Grundsätzen bestimmt.

Das wesentliche Kennzeichen dieser Vibration der Balanz des Reichtumsist die Veränderung in der relativen Proportion des Reichtums zwischen Indi-viduis. Es ist aber wohl zu merken, dass, wenn, wie hier, vonconfumir-lichen Sachen die Rede ist, wir auf die Veränderung der Proportion nur inso fern sehen müssen, als dieselbe durch die Circulation eines freyen ange-messenen Aequivalents hervorgebracht wird, welches von solcher Natur ist,dass es, ohne die mindeste Verringerung zu leiden, aus einer Hand in dieandre transferirt werden kann. Die Consumtion ist also der einzige Umstand,welcher macht, daß sich die Balanz von einer Seite auf die andre neigt. Solang die consumirliche Waare ganz in den Händen des Käufers bleibt, sobleibt er noch immer der Besitzer ihres Werths, und kann, wenn er dieOperation umkehrt, wieder zum Besitz der nämlichen Art des Reichtums,die er zuvor-befaß, gelangen.

Hier möchte man aber fragen: Ob Geld schlechterdings nöthig sey, um,vermittelst der Consumtion, eine Veränderung in der Balanz hervorzubrin-gen? Denn wir können uns leicht die größte Ungleichheit zwischen denMitgliedern eines Staats gedenken, ohne dabey die Existenz des Gelds vor-auszusetzen. Wir können uns vorstellen, daß das Ländereyeigentum un-gleich