"zwischen den Unterthanen eines Staats hin und her neigt, 389
Der innerliche Werth aller Seiden-Wollen-oder Leinenwaaren ist alle-mal geringer, als ihr erster Einkaufpreis, weil sie fast zu keinem andern , alsgerade zu dem Gebrauche, wozu lie verarbeitet werden, tauglich find. Aberdie innere Substanz eines Laib Brods verliert nichts durch die Modisication,weil letztere nicht ohne die erstere confumirt werden kann. Bey einemkünstlich gearbeiteten Silbergefäs bleibt sein innerlicher Werth ganz, undvorn brauchbaren Werthe unabhängig, weil es durch die Modisication nichtsverliert. Der innerliche Werth ist also an und für sich selbst allemal etwasReelles: und die auf die Modisication verwandte Arbeit stellt einen Theil dernützlich-angewandten Zeit eines Mensehen vor, welcher einer fimpeln Sub-stanz eine Form gegeben hat, die sie brauchbar, ,zierlich, und, auf einemittelbare oder unmittelbare Weise , für die Menschen bequem macht.
Wir wollen itzt diese Distinctionen auf die versehiednen Umstände an-wenden, welche die Confumtion begleiten, damit wir ihre Wirkungen destobester wahrnehmen können.
Die Confumtion des innerlichen Werths jeder Waare ergreift Platz indem Augenblicke, da die gebrauchte Materie sich zu vermindern beginnt;und ist vollendet, sobald sie völlig consttmirt ist. Die Confumtion des brauch-baren Werths geschieht auf die nämliche Art, nach der Proportion , als derGebrauch, welcher von der Sache gemacht wird , die Verminderung , oderdie gänzliche Versehwindung ihres Werths verursacht.
Lasset uns ein Exempel zur Hand nehmen, und untersuchen , was fürWirkungen die Circulation, welche beim Ankauf confumirlicher Waaren vorsich geht, in Absicht auf die Veränderung der Balanz des Reichtums nach sichziehe. A hat ein Stück Geld. B hat etwas, das er durch feiner HändeArbeit hervorgebracht hat. Sie treffen einen Tausch miteinander. Bisherhat A weder gewonnen, noch verloren5 B eben so wenig. Aber A fängt an,Gebrauch von dem zu machen , was er mit feinem Gelde an sich gebrachthat, und während dieses Gebrauchs verschwindet ein Theil von dieser Sache:in diesem Augenblicke fängt die Balanz an, zu feinem Nachtheil abzu-schlagen. B hingegen tauscht sein Stück Geld an einen andern um, den wirC nennen wollen, und bekommt ein Stück Holz dafür. Wenn nun B diesesStück Holz ins Feuer legt, so kommt, nach der Proportion, als das Holzvorn Feuer verzehrt wird, die Balanz zwischen A und B abermals ins Gleich-
Ccc z gewicht,