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I. Band.
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i des St eigens und Fadens der Preise. 4 31

Ich antworte, daß eine solche Vermehrung des Geldes sich zutragenkönne, ohne den allergeringsten Einfluß auf die Preise zu haben, ob ichgleich auch zugebe, daß, unter gewissen Umständen, die Veränderung der-selben gewaltig stark seyn könne. Wenn die Industrie zehnmal so groß wür-de, als sie itztist, das ist, wenn sie Früchte brächte, welche nach dem Fusder gegenwärtigen Preise zehnmal so viel austrügen, so möchte jede Manu-facturwaare alsdann nicht mehr kosten, als gegenwärtig. Diese Vorausse-tzung geht nur auf die Möglichkeit der Sache; weil niemand wissen kann, wieweit die Industrie durch Begehrlichkeit getrieben werden dürfte. Wenn manhingegen voraussetzen dürfte, dass die Begehrlichkeit so stark zunähme, daßder ganze Reichtum eines Landes in Circulation käme, ohne gleichwol dieWirkung hervorzubringen, dass dadurch eine Vermehrung der Waaren undProdukten entstünde, (welches ich aber für unmöglich halte); so würden als-dann, wenn schon nicht in allen, doch wenigstens in vielen Artikeln, diePreise zehnfach steigen müssen.

Diese Auflösung kann sowol mit des Herrn Hume, als mit meinenGrundsätzen vollkommen bestehen; weil bey Annehmung einer blossen Hy-pothese nichts leichter ist, als Verhältnisse zwischen Sachen zu bestimmen,welche, ihrer Natur nach, und durch Rechnungskunst, sich schlechterdingsmit einander nicht genau vergleichen lassen.

XXIX. Capitel.

Die Circulation des Reichtums zwischen einem Staate und auswärtigenNationen) ist eben clas } was die Balanz derHandlung ist.

I m 26ten Capitel haben wir uns bemühet, zu zeigen, welchergestalt die Cir-culation des baaren Gelds, das für consumirliche Waaren und Güter hin-gegeben wird, den Wagbalken des einheimischen Vermögens zu erschütternpflege. Itzt wollen wir von den nämlichen Grundsätzen auf die Circulationdes auswärtigen Verkehrs Anwendung machen, in der Absicht, auszufinden,ob es wirklich ein solches Ding gebe, welches man in diesem Verstände Ba~lanz nennen kann, und zwar eine solche, die über den Reichtum des einen,und die Armuth des andern Landes den Ausschlag zu geben im Stande sey.

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