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I. Band.
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4,32 XXIX. Cap. Circulation der Handlung mit Auswärtigen

Es ist bereits angeführt worden, dass, wenn für eine consutnirlicheWaare Geld bezahlt wird, derjenige, der es empfängt, eine Oberbalanz überden gewinnt, der es bezahlt, sobald dieser anfängt, die empfangene Waarezu gebrauchen oder zu verzehren. Ferner, dass wenn zwo consumirlicheWaaren gegeneinander umgesetzt werden, die Ralanz im Gleichgewichte zuruhen anfängt, sobald beide aufgebraucht lind. Ich habe gesagt, dass nurderjenige Theil des Vermögens, welcher in Circulation ist, feine Balanz ver-ändern könne, und dass der übrige Theil des Vermögens entweder fruchtlosstehen, oder in Kleinodien und Silbergeräthe verwandelt, oder auch auffremden Handel angelegt seyn müsse.

Ich habe gleichfalls schon angemerkt, dass die Quantität des circuliren-den Geldes allemal gegen den Vertrieb der Manufacturwaaren und Productender Industrie in einem gewissen Verhältnis stehe; und daß, wenn der Vor-rath ausgeprägter Metalle nicht hinlänglich ist, eine solche Circulation imGange zu erhalten, die der Begehrlichkeit derer, welche zwar ein reelles Ae-quivalent und Vermögen, aber kein baares Geld haben, Genüge thun kann,daß alsdann, sage ich, eine symbolische Münze eingeführt werden müsse, dieLücken auszufüllen, sobald das Staatsinteresse dieses Zufluchtsmittel noth-wendig mache.

Als eine Art von allgemeiner Grundregel haben wir auch angenom-men, daß der Luxus einer Nation vortheilhaft sey, so lang er keine andreWirkung äussert, als daß er zwischen der Begehrlichkeit seiner Liebhaber,und der Fähigkeit und Neigung, welche der indüstriöse Theil des Volks zurBefriedigung der Begierden der Erstem spüren läßt, ein schickliches Verhältnisaufrecht erhält: daß aber auch der Luxus schädlich sey, und offenbar zumgänzlichen Verfall der auswärtigen Handlung eines Landes gereiche, sobalder anfängt, der Wagschale der einheimischen Nachfrage das Uebergewichtzu geben; welches geschieht, wenn er unter den Landeseinwohnern eineConcurrenz um Sachen, wornach die Fremden streben, erreget. Diese Grund-sätze sind alle harmonisch und einander untergeordnet, weswegen wir sie beyder ganzen Betrachtung des vor uns habenden Süjets nicht aus den Augenlassen müssen.

Noch muss ich hinzufügen, daß die schwebende Balanz des Vermögensbeständig eine Stellung hat, welche den Indüstriöscn günstiger ist, und sich

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