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I. Band.
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ist einerley mit der Hctndhmgsbalanz. 4.3 3

mehr zu ihnen neiget, als zu denen, die im Müßiggang leben und nur blos

verzehren.

Dieses hat aber auch feine Abfälle: nämlich, man muss dabey allemalvoraussetzen, daß der Fleißige mäßig und sparsam, der Müßige aber ver-schwenderisch lebt. Denn wenn der fleißige Mann immer wieder verzehret,was feine Indüßrie ihm abwirft, so wird er nur gearbeitet haben, feine Kon-sumtion, nicht aber leinen Reichtum zu vermehren: und wenn hingegen derunarbeitsame Bemittelte ein guter Haushalter ist, und nicht mehr aufgehenläßt, als sein jährliches Einkommen beträgt, so kann er dadurch vermeiden,daß ihn seine Trägheit am Ende in Verlegenheit und Armuth bringe. Alsowird die Balanz zwischen beiden im Gleichgewicht bleiben; denn wenn in dieeine Wagschale nur so viel Werke des Fleißes gelegt werden, als in der an-dern verhältnismässig baaresGeld zu liegen kommt, so ist weder von der einennoch der andern Seite ein Ausschlag möglich; eines erhält das andre in bestän-digem Gleichgewicht. «

Wenn daher die Balanz des inländischen Vermögens zum Vortheil desarmen Mannes den Ausschlag gewinnen soll, so wird nothwendig ersodert,daß er fleißig arbeite und sparsam lebe.

Nun wollen wir diese Grundsätze auf eine ganze Nation anwenden, wel-che in der großen menschlichen Gesellschaft als ein Individuum zu betrachtenist. Eine Privatperson, die ihre Angelegenheiten mit Klugheit zu betreibenweis, muss sich entweder auf der Bahn befinden, durch Indüstrie reicher zuwerden, oder doch wenigstens ihre gewöhnlichen Einkünfte mit Behutsam-keit haushälterisch verzehren. Hieraus folgt meine Supposition, daß einVolk, welches wohl und klüglich regiert wird, durch auswärtigen Handelentweder reich gemacht, oder doch mindestens in Umständen erhalten wer-den kann, dass es dadurch nicht ärmer werde.

Eines Staatsmanns Obliegenheit ist es, auf die auswärtige Correspondenz,und das Betragen derer, die sie führen, ein wachsames Auge zu haben,gleichwie es die Pflicht eines guten Hausvaters ist, den Leuten, die er zuMarkte schickt, genau auf die Finger zu sehen.

Ich finde den gelehrten Herrn Hume von der Meinung, dass ein solchesDing, welches man Handelsbalanz nennt, gar nicht existire; daß alles Geldauf dem ganzen Erdboden einer flüssigen Materie gleich sey, die in ihrer Ober-

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