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I. Band.
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43 6 XXIX . Cap: Gradation der Handlung mit Auswärtigen

„stellen, daß alle Waaren für T s des Preises, den sie jenseit der Pyrenäen gelten„würden, in Frankreich könnten abgesetzt werden, ohne den Weg nach Spa-nien zu finden?“ Gesetzt, die Frage lautete also: Kann sich jemand vor-stellen, dass in Grosbritannien Lebensrnittel für den 4ten Theil des Preises,den sie im vesten Lande gelten würden, verkauft werden könnten, ohne ihrenWeg dahin zu finden? so harmoniret dieses vollkommen mit unsern Grund-sätzen, und stößt die ganze erstere Supposition des Herrn Hume um; weildie Exportation der Lebensrnittel die Einwohner völlig ruiniren und gleichsamzernichten würde,

Hieraus schließe ich, daß eine Nation, wenn sie gleich noch so fleißigund volkreich ist, sich mitten unter ihren reichen Nachbarn in Armuth undMangel setzen könne, gleichwie eine Privatperson, wenn sie gleich reich ist,mitten unter denErgötzlichkeiten und dem Wohlleben der Städte London undParis, sich in dürftige Umstände setzen kann. Und ich schließe ferner, daß Beide,wofern sie in ihrem Betragen andre Wege einschlagen, große Summen Reich-tums erwerben können, die der Nachbarn ihrfen weit übertreffen.

Die Untersuchung dieser Materie ist in keine gar zu grosse Schwierig-keiten verhüllt. Nicht die Einfuhr fremder Waaren, und das dafür aus demLand gehende Gold und Silber, sondern nur die Consomtion der eingebrach-ten Waaren ist das, wodurch eine Nation arm wird. In dem Augenblick, dadie Consomtion anfängt, verändert sich die Balanz; folglich läuft das Ver-kaufen confiscirter Waaren innerhalb Landes, oder auch das Verbrennen oderdie sonstige Zernichtung derselben, offenbar gegen die Grundsätze, die wir itzterwägen. Das einzige Mittel, den Schaden, den dergleichen Unterschleif an-richtet, zu ersetzen, ist dieses, daß man die Waare aus dem Lande führe,und sie in andern Ländern wohlfeil verkaufe, um dadurch der Handlung desjeni-gen Landes, das diese Waare zuerst geliefert hat, einen Nachtheil zuzufügen.Hieraus können wir auch schließen, dass die nach Indien handelnde Nationen,welche Gold und Silber dahin senden, und lauter entbehrliche und sehr ge-schwind vergängliche Waaren, deren Consumtion aber in ihrem eigenen Landeverboten ist, dagegen nehmen, im Grunde nicht ihr eigenes Geld dafür ausge-ben, sondern das Geld ihrer Nachbarn, welche diese Waaren kaufen, umsolche selbst zu consomiren. Folglich kann eine Nation, durch die beständigeExportation ihres Geldes, und Einfuhr aller’consumirlichen Waarensorten, un-ermeßlich