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I. Band.
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ist einerley mit der Handlungsbalanz. 4.43

z) Man könnte auch antworten, dass jede Nation, welche ihre Havender Einfuhr aller möglichen auswärtigen Waaren öffnete, ohne versichert zuseyn, dass alle ihre Nachbarn ein Gleiches gegen sie beobachten werden, mitschnellen Schritten zu ihrem Untergang eilen würde; und wenn dieses wahrist, so dient es zum Beweise, dass eine Handlungsbalanz allerdings eine mög-liche Supposition ist, und dass vernünftige Einschränkungen in Ansehung derEinfuhr fremder Waaren einem Staate zum Vortheil gereichen müssen.

Ein Staatsmann, der die Jndüstrie befördern will, muss sich nicht blospassiv verhalten, das ist, dieses und jenes erlauben, und feine Unterthanenbeschützen, sondern er muss auch activ seyn. Wenn man bedenkt, wie vielNutzen England aus seinen Wollenmanufacturen gezogen hat, wie hätten woleben dergleichen Manufacturen in Frankreich eingeführt werden können,wofern nicht der König sich derselben mit allem Ernst angenommen hätte,da er die Unternehmer mit grossen Privilegien begünstigte, und die Einfuhraller ausländischen Tücher scharf verbot? Giebt es wol einen andern Weg,irgendwo neue Manufacturen anzulegen?

Diesemnach würde eine ganz offene Handlung die Wirkung haben, dasssie wenigstens alle zum Luxus dienende Künste niederdrücken, folglich dieConsumtion, mithin auch die Quantität des circulirenden haaren Geldes ver-mindern, folglich das Hegen und Aufschütten desselben befördern, folglichdie Armuth in allen ct^miEuropens verbreiten würde. Eine allgemein-offeneHandlung kann unmöglich bestehen, ausser etwa in einer Universalmonarchie,die nach einerley Gesetzen regiert, und nach einerley wohlangelegten Planverwaltet wäre. So lang es verschiedene Staaten giebt, muss es verschiedeneInteressen geben, und wenn diese verschiedene Interessen nicht durch EinenStaatsmann besorgt werden, so ist ein gemeines Wohl eine Chimäre; wo esaber kein gemeines Wohl giebt, da muss jedes Interesse absonderlich betrach*tet werden. Indessen da der Plan, eine ganz offene Handlung anzulegen,wahrscheinlicherweise in der Ausübung niemals Statt finden wird, so könnenwir die Mühe sparen, den etwanigen Folgen einer solchen Handlung tiefsin-nig nachzugrübeln. Es ist genug, wenn wir anmerken, dass sie von sehr ver-wickelter Natur seyn müsse; und wenn ich hier einige von ihren Folgen ange-führt habe, so ist es blos in der Absicht geschehen, unsre Grundsätze zu ap-pliciren, und zu zeigen, wie die Folgen auf einander kommen kontiern aber,

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