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I. Band.
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über Handlung and Industrie. 4 ^ ^

Diese Sätze find zwar viel zu generell, als daß sie für Grundsätze passirenkönnten, weil nicht jede Erwerbung oder Veräußerung des haaren Geldes einHandlungsgeschäffte ist: sie können jedoch einstweil zur Erläuterung derhier vorgetragenen Lehre gute Dienste thun; auch wird man sie in vielen an-dern Fällen ziemlich richtig befinden. Zum Exempel,

Wenn es wahr ist, daß anitzt bey irgend einer europäischen Nation justsoviel Gold und Silber vorhanden ist, als vor zehn Jahren daselbst vorhandenwar; und wenn diese Nation, während dieses Zeitraums, ohne von Auslän-dern zu borgen, einen kostbaren Krieg ausgehalten hat, der ihr, ich will denFall setzen, fünf Millionen gekostet hätte: so ist ausgemacht, daß währendsolcher Zeit die einheimische Consiimtion fünf Millionen weniger muß ge-kostet haben, als die Summe der Naturproducten und der Werke des Fleissesder Einwohner werth gewesen ist; und diese Summe der fünf Millionen mußaus .fremden Ländern gekommen seyn, als ein Umsatz für einen gleichenWerth von Produkten und Arbeit, welche, nach Abzug der einheimischenConsumtion, übrig geblieben waren.

Bey dieser SOpposition bleibt der Nationalreichtum (nämlich die edlenMetalie) eben so wie zuvor: nur die Balanz desselben hat sich geändert. Wiediese Veränderung geschehe, und was die Folgen davon seyn, kann durch eineAnwendung unster Grundsätze entdeckt werden.

Dritte Frage . Worin bestund die Wirkung des Reichtums, ehe Hand-lung und Industrie eingeführt worden?

Ich kann meinen Lesern nicht genug empfehlen, den Unterschied derOekonomie zwischen den alten und neuern Zeiten zu vergleichen; denn ichfinde, daß man eine Menge neuer Lehren behauptet hat, die nie zum Vor-schein gekommen wären, wenn man jenen Unterschied der Umstände gehö-rig erwogen hätte. Ich habe mich bemühet, zu zeigen, daß die Waren-preise, zumal von höchstnothwendigen Artikeln, wenig oder gar keinen Zu-sammenhang mit der in einem Lande vorhandenen Geldquantität haben. Werden Zustand der Circulation in verschiedenen Zeitaltern nur einigermaßen ein-sieht, wird diesem Raifonnement Beifall geben müssen. Aber der allgemeineGeschmack an der Verschwendung, der in unsern Tagen so sehr überhandnimmt, ist Schuld daran, daß die Leute anfangen, sich einzubilden, Reich-tum und Circulation wären einerley Ding, welcher Satz aber schlechterdings