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I. Band.
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4.68 XXX. Cap. Vermischte Fragen und Anmerkungen

welche nur immer mit der Sicherheit des Landes bestehen kann, eine An-zahl von mehr als 30000 Mann fremder Truppen unterhält ? Diese kostenweit mehr als Nationaltruppen-; tapfere Männer aber sind in allen Länderneinander gleich. Die einzige Ursich also, eine so große Anzahl fremderTruppen zu halten, ist diese, daß man, wenn es die Gelegenheit erfodert,ohne viele Mühe sogleich mehrere Leute bey der Hand habe; nicht aber, umdie Unterthanen, welche zu Kriegsdiensten willig sind, zu sparen, sondernden Feldbau und die Industrie zu schonen, wenn der überflüssige Vorrath vonBeiden sich verringert hat, damit diejenige Anzahl Truppen, die, nach derErfahrung, solchem Vorrath proportionirt befunden wird, jederzeit comple-tirt werden könne.

Aus dieser kurzen Vorstellung der Sache lasse man mich einen Grundsatzziehen. Da, nach dem gegenwärtigen System Europens, jeder Staat eine ge-wisse Anzahl Kriegsmänner zu seiner Vertheidigung nöthig hat, so muß einStaatsmann sich vor allen Dingen Mühe geben, zu entdecken, wie hoch sichdie Anzahl derjenigen von seinenUnterthancn belaufen möge, denen das Sol-datenleben lieber ist, als ein Handwerk. Findet er eine größere Anzahl alsogesinnter Unterthanen, als er zur Recrutirung der Armee bedarf, so findet erhier einen guten Grund, den Sold zu verringern, bis die Werbung in einEbenmaas mit der verlangten Anzahl kommt. Wenn hingegen die Anzahlder sich anbietenden Volontairs nicht an die benöthigte Anzahl hinreicht: somuß er den Zustand der Balanz zwischen Arbeit und Nachfrage untersuchen,ehe er seinen Unterthanen weitere Aufmunterungen zum Soldatenleben gebenkann. Wenn er jene Balanz im Gleichgewicht findet, so muß er Sorge tra-gen, den Sold der Soldaten nicht so hoch steigen zu lasten, daß Leute vonder niedrigsten Classe einer einträglichen Industrie, aus Lust zu diesem Solde,ihr Handwerk verlasien.

Was sind denn also für Maasregeln zu ergreifen? Ich antworte: Zwey-erley. Entweder man muß fremde Truppen in Sold nehmen, wie viele Staatenthun; und sehon deswegen, weil sie es thun, denke ich, daß sie ihre gutenUrsachen dazu haben. Ich würde aber doch einen andern Weg einschlagen.Dieser wäre, daß man eine neue Classe Einwohner errichtete, aus welcherallemal die Armee ergänzt werden müßte, nach dem oben dargelegten Grund-sätze, daß derjenige, der Brod undjNahrung schafft, so viele Leute haltenund füttern kann, als ihm beliebt Ich