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I. Band.
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über Handlung und Industrie. 4 .$ 5

zu machen. Alles, was von seiner Oekonomie in diesem Stücke Positives ge-sagt werden kann, ist, dass zu der Zeit, da diese Werke ausgeführt wurden,-der Ackerbau müsse als eine Handlung getrieben worden seyn, um ein hin-längliches Surplus zum Unterhalt der Arbeiter zu verschaffen : oder dass dieLebensrnittel aus der Fremde müssen hergekommen seyn , entweder als einUmsatz für andre Indüstriezweige, oder ohne Entgeld, das ist, durch Raub,Tribut, oder dergleichen.

Dritte Anmerkung. Die Folge von solchen Werken ist, daß Essen, Trin-ken und andre Lebensnothwendigkeiten, aus den Händen derer, die daraneinen Ueberstuss haben, in die Hände derer kommen, die zur Arbeit ge-braucht werden; oder daß diejenigen, die vorher nur für sich selbst arbei-teten, nunmehr genöthigt sind, zum Theil auch für Andre zu arbeiten. Umdieses ins Werk zu setzen, wird eine Subordination erfodert; denn wer wirdwol aus freyem Willen seine Arbeit vergrössern, um Leute zu ernähren, dienicht für ihn, sondern fürs Publicum arbeiten? Um diese Combination habenwir uns im ersten Buche nicht bekümmert, weil wir dort den Menschen dieFreyheit liessen, dem Hang ihrer Neigungen zu folgen. Dies war nothwendig,um eine richtige Idee von der Materie zu geben, die wir damals abhandelnwollten, und um die verschiednen Wirkungen derSclaverey und Freiheit zuzeigen. Anitzt aber, da wir formirte Handlungsnationen und eine Mengevest eingewurzelter wechselseitiger Abhängigkeiten vor uns haben, welchedie Glieder zusammen verbinden, laufen wir weniger Gefahr, wenn wir Ein-schränkungen einführen; weil die Vortheile, die aus einer wohlcingerichtetenSocietät entspringen, die Leute bewegen, die Inconvenienzen, welche sichbey der Ausrechthaltung und Verbesserung derselben hervorthun, desto wil-liger zu ertragen. Es ist eine allgemeine Maxime, dass Lehren mit guterArt beigebracht werden müssen. Man muß ein junges Pferd streicheln, wennman ihm das erstemal den Sattel auflegen will. Alles was hart seheint, wärees auch noch so nützlich oder nöthig, muß anfänglich auf eine andre Zeitausgesetzt werden, um erst den guten Willen der Creatur, die man belehrenwill, zu gewinnen.

Vierte Anmerkung. Wenn ein Staatsmann die Grösse und Beschaffen-heit seines Landes dergestalt kennt, dass er einen Uebersehlag machen kann,wieviel Menschen das Land nähren könne: so kann er seinen politischen Wirth-

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