<Jo6 XXXI. Capitel. Recapitulation
einmal ihre Bestimmung bekommen haben , unwandelbar: die andern abernehmen beständig zu, entweder weil man die Waaren, anstatt sie sogleich los-zuschlagen, eine gute Zeit an sich gehalten, oder weil man einen sehr starkenAbsatz damit gemacht hat. Je genauer alle Umstände, welche die ganzeZergliederung der Manufakturen betreffen, untersucht werden, desto leichterwird es einem Staatsmann, jedem Fehler oderMisbrauch, der einen Aufschlagder Preise über den gehörigen Fus nach sich ziehen könnte, abzuhelfen.
V. Capitel. Nichts erleichtert so sehr die Einführung einer vortheil-haften auswärtigen Handlung, als niedrige und vestgesetzte Preise. Erstlichziehen selbige die Fremden herbey. Dies nennen wir ein pajßves Commerz.Zweitens geben dergleichen Preise den Kaufleuten bequeme Gelegenheit andie Hand, die Producten ihres Landes mit grösserm Vortheil unter andre Na-tionen zu vertheilen; und dies nennen wir die aElive auswärtige Handlung. Indiesem Capitel beschreibe ich die Wirkungen der letztem Gattung. Ich zeige,wie Kaufleute im Anfang von der Unwissenheit ihrer Correspondenten prosi-tiren; wie sie selbige zum Luxus verleiten; wie die Concurrenz zwischen ihnen,wenn die Gewinne hoch sind, sie veranlasset, einander zu vervortheilen; undwie die unwissendsten Wilden belehrt werden, aus dieser Entdeckung Vortheilzuziehen; wie diese Veränderung diene, die entlegensten Nationen mitein-ander zu vereinigen, und zugleich sie zu verbessern; und wie natürlich sie,durch ihr wechselseitiges Interesse gedrungen, sich bestreben, einander Dienstezu leisten und nützlich zu werden.
VI. Capitel. Hiernächst bemühe ich mich, die Wirkungen der Hand-lung bey solchen Nationen zu zeigen, welche sie nur auf eine passive Art trei-ben. Hier nehme ich Anlaß, einen Zusammenhang zwischen den Grund-sätzen der Handlung und des Ackerbaus fühlbar zumachen; und ich zeige,bey was für Gelegenheiten eine passive Handlung zur Verbesserung der Lände-reyen gereichen könne, und bey was für andern Gelegenheiten sie diese Wir-kung nicht leiste. Hierauf baue ich den Grundsatz, dass, wenn die passiveHandlung eine Vermehrung der einheimischen Consiimtion an Lebensrnittelnmit sich führt, und, ohne diese Confumtion zu vermehren, nicht fortgesetztwerden kann, der Ackerbau alsdann allerdings durch sie befördert werde, aufeine andre Weise aber nicht; und da sich Ersteres gemeiniglich zuträgt, soschließ ich daraus, dass die Handlung die natürliche Wirkung habe, in jedem
Lande,