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I. Band.
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524 XXXL Capitel* Recapitulation

galonirten Kleidern behängen! Die Concurrenz zwischen den Begierdenunsrer Seele , und denen, die aus unser thierischen Oekonomie entspringen , istso stark, daß es oft schwer fällt, zu bestimmen, ob die Unfähigkeit, unsrephyßßhen Bedürfnisse zu stillen , von einer übertriebenen Willfahrung unsrerBegierden, oder von einer wirklichen Armuth herkomme.

In einem Lande , das Handlung treibt, müssen die niedrigsten Classeneines Volks auf ihr physisch-Benöthigtes eingeschränkt werden : aber dieseEinschränkung ist nicht durch Unterdrückung , sondern allein durch die Wir-kungen einer Concurrenz ins Werk zu setzen. Solang sich diese unter Leutenvon einerley Classe erhält, so werden sie alle auf das phyßsch-Benöthigte ein-geschränkt. Können sie aber, um der Concurrenz willen, nicht einmal dieseserwerben, so wird die Concurrenz nachteilig, und man muß ihr Einhalttun. Wenn es aber einige besonders geschickte und erfindßme Arbeiter ineinerley Classe giebt, so werden sie sich über jenes Ebenmaas erheben : undje mehr sie sich über die Concurrenz hinaussetzen können, desto größer wirdihr Gewinn seyn. Indem sie Meister in einer Kunst werden, so gemessen sieeinen Theil von dem Profit ihrer Gesellen und Helfer, und so steigen sie anRang und Glück, wenn sie nur , bey ihren übrigen natürlichen oder durchKunst erlangten Vortheilen, mäßig und fparßm bleiben. Daher ist dieseseine Grundmaxime: Die Concurrenz muß solange durchaus begünßigt werden , bisße die Wirkung gehabt hat, Leute , die von ihrer Industrie leben , auf das phyßsch-Benöthigte zu reduciren: weiter herunter aber muß man ße nicht kommen laßen.Hieraus erhellet die Nothwendigkeit, von jedemjMittel Gebrauch zu machen,wodurch gewissen Classen, bey denen man ihre Geschlechtsvermehrung zubefördern sucht, ihre Kinderlast erleichtert werden kann, und zu verhüten,daß sie nicht durch unproportionirte Verteilung der Taxen und andrer Bür-den ungleich beschwert werden.

XXII. Capitel Ich komme nunmehr geradeswegs auf die inländischeHandlung, als welche, nach Erlöschung der auswärtigen, Platz ergreift, wennalle Versuche, sie wieder zu bekommen, vergeblich befunden werden. Beyeiner solchen Lage der Sachen hat sich eine reiche Nation nicht für verlorenzu schätzen. Ein geschickter Staatsmann muss fein Volk in jeder Situationglücklich zu machen wissen. Es ist eine allgemeine Maxime im Privatlebenund in der Staatskunst, daß man immer vorwärts sehen, und aus der Erfah-rung