insofern fie dem Umtaufe der Münzen nachtheilig sind. 6oty
Schillingen kaufen kann, der wird dasselbe gewiss nicht anwenden, 6r schwereSchillinge aus der Münze zu kaufen, die nirgend einen höhera Werth haben,ausser im Schmelztiegel. Eben dieses ist auch vorn Golde wahr.
Ich habe mich bemühet, durch die deutlichsten Beweisgründe zu zei- Folgendergen, dass keine Silbermünze, die etwas mehr werth ist, als irgend eine andreim Königreiche gangbare Münze, im Umlauf bleiben, oder dem Wipper undseinem Schmelztiegel entgehen könne. Dieses wird mir, denke ich, von i, m g derallen Seiten gerne zugestanden, weil es ein Beweis ist, dessen man sich gegen Cirmlationdiejenigen zu bedienen pflegt, welche vorschlagen, man solle Schillinge von ^geringhaltigem Silber prägen, und solche rouliren lassen, weil solche ein Mit- Banquiers.tel wären, Gold dafür einzuwechseln5 ein Einfall, der so schnurstracks gegenalle Münzgrundfätze läuft, daß ich ihn gar nicht habe widerlegen mögen.
Wenn es also wahr ist, daß die Schillinge wirklich nicht mehr als ^ ei- a, Diener Guinea werth sind, was würde das Gesetz, welches die Guineas auf 20 GuineasSchillinge reducirte, für Wirkungen in Ansehung der Kaufleute haben? DieGuineas würden, wie zuvor, bey jedem Wechsler in London für 21 Schi!- immer fürfinge, und 21 Schillinge für eine Guinea passiren. 2 t Schalln-
Da aber vermuthlich keine neue Ausmünzung Statt finden wird, und die ^zu leichten Silbermünzen noch immer gangbar bleiben würden, wie sie esitzt Münzfussind, was könnte man da für Sicherheit haben, , daß das Pfund Sterling nich t würde aufjedes Jahr noch weiter herunter kommen würde? Der Münzfus würde alsdann S er i n g^at~gänzlich auf die alten Silbersorten fixirt seyn, und niemand würde in Guineas gesetzt*zu 20 Schillingen bezahlen, eben so wenig als itzt jemand in Silbermünzen werden, wievon gesetzmäßigem Gewichte bezahlt. Alsdann würde das einzige Mittel , im of a ^ reMünze zu bekommen, dieses seyn, daß man die Guineas ihren eigenen 1 ^ 5 *Werth suchen liesse. Hierauf würden sie wieder bis auf 21 Schillinge steigen,welches ihr innerlicher Werth ist. Würden nicht in diesem Falle die Schil-linge, durch ihr Leichterwerden, im Verhältnis gegen die Guinea einen ge-ringern Werth bekommen? Geschah nicht dieses im Jahr 1697 ? Steigertenicht dieses Uebel den Preis der Guineas, und setzte den Werth des PfundsSterling nach Proportion herunter?
Gleichwie demnach alles, was den Eus stuffenweise erniedrigt, für die- c ^aus-jenigen vortheilhaft seyn muss, die sich auf diese Vortheile verstehen: so knie mir-muss es für die Kaufleute vortheilhaft seyn, dass das Gold zu einer Waare ge- dm dabe n
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