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XX. Cap. Einwürfe gegen diese Lehre.
de des Landes zu der Zeit dem Metalle, woraus die Münze gemacht worden,einen hohem Preis beylegten.
Wir haben gesagt, dass das Geld in seinem Werthe'Unveränderlich seynmüsse, die Münze kann es niemals seyn, weil sie beydes, Geld und Waare,ist. Geld, in Betracht der durchs Gesetz erhaltenen Benennungen} Waare,in Betracht des Metalls, daraus sie verfertiget werden.
Aber man wendet ein: wenn ich Münze habe, so kann ich allenthalbenin der commercirenden Welt gegen die Unkosten des Transports und der As-securanz bezahlen. Ich gebe zu, dass dieses wahr ist.
Aber ich antworte, daß der vornehmste Gebrauch der Münze nicht inder Versendung aus dem Lande bestehe; sondern die Rechnungen der Ein-wohner in dem Lande richtig zu halten. Ist in dem Werth der Münze, denUmständen gemäss, eine Veränderung, so muß diese Veränderung auf dieEinwohner in ihren Geschafften einen Einfluss haben. Niemand kann auf dieseMünze gewinnen, es sey denn, daß man annimmt, daß ein anderer einen re-lativen Verlust leidet, er mag ihn gewahr werden, oder nicht. Muss diesesnicht alle Rechnungen verwirren ?
Muß es nicht die Preise in Unordnung bringen, dieweil ich zu verschie-denen Zeiten dieselbigen Münzbenennungen für dieselbige Waare bezahlenkann, und doch in der That zu einer Zeit einen mehrern Werth bezahle, alszu der andern? Ist denn nicht das unveränderlichste Geld zum Nutzen derHandlung und zur Glückseligkeit der Manufacturen am geschicktesten ? Wo-her entstehen die Klagen wider Papiergeld, und die Beschwerde über den Man-gel an Münze? Sie entstehen von denen, die zugleich bey dem steigendenWerth der in den Münzen enthaltenen Metalle zu verdienen wünschen, undsich bemühen, das Publicum zu überreden, sie haben nicht ihren eigenen,sondern dessen Nutzen zum Zweck.
Welche Kleinigkeit ist eine ausländische Balanz, wenn sie noch so großist, in Vergleichung mit der ganzen Veränderung eines Landes! Ist es billig,die Harmonie aller einheimischen Geschaffte zu zerstören, um einigen scharf-sichtigen Leuten Anlaß zu geben, dass sie bey gewissen Gelegenheiten vondem schwankenden Werth der Substanz, daraus die Münze bestehet, zumNachtheil der Unwissenden Vortheil ziehen können?
Wenn