XX. Cap. Einwürfe gegen diese Lehre. 22/
Wenn das Land andern Nationen einen Ueberschuß schuldig ist, so lasssie bezahlen; nichts ist so billig, nichts ist dem Interesse des Landes, dasschuldig ist, so unentbehrlich, als dieses.
Wenn die kostbaren Metalle die dienlichsten Hülfsmittel sind, diesenWerth zu übermachen, so besorge und versende man sie, aber man sage nie-mals, dass alles unser Geld aus diesem Metalle verfertiget werden sollte, weilein Theil desselben daraus gemacht werden kann, damit diejenigen, die denUeberschuß abtragen, eine Gelegenheit haben mögen, unsere Metalle destobequemer zu versenden, und uns dadurch der Mistel zu berauben, die Ver-äußerungen unter uns selbst zu betreiben. Jeder, der Münze hat, mag sieversenden, nichts kann billiger seyn, nichts mit den Grundsätzen besser über-einstimmen : aber er versende sie als eine Manufacturwaare, die die Kostenihrer Verfertigung, die er bezahlet hat, und dafür ihm seine AuswärtigenGläubiger nichts vergüten, mit in sich fasset.
Wechsler laufen nach der Münze der Nation, um bey der BerichtigungderBalanz, damit sie beschässtiget find, sich so wenig Unkosten, als möglich,zu machen. Wenn diese Quelle durch die aufgelegten Münzkoslen verstopfetist, so wird die Nation wenigstens ihre Lieblingsspecies behalten, und dannwird der beste von allen Trieben, der eigne Vortheil, die Wechsler nöthigen,auf andere Mittel, auf Barren, Manufakturen und Naturprodukten, zu ge-denken.
Und wenn es an allem diesem fehlet, so muß ein ordentlicher Plan ent-worfen, und von der Regierung authorisiret werden, in andern Ländern,durch Hypothecirung der Einkünfte der unbeweglichen Güter des Reichs,Credit zu erhalten, den Grundsätzen zufolge, die wir, wenn wir von demWechsel zu handeln kommen, entdecken werden.
XXI. Ca-