Band 
II. Band.
JPEG-Download
 

34*8 W. Cap. Wie den n'achthciligcn Wirkungen

Wir sehen, wie durch diese Verrichtung der Transport der Balanz einGeschaffte der Gläubiger von der Nation Debitor werden könne: eine Sache,darauf wir noch nicht Achtgegeben haben, und die sich in wenig Worten er-klären lässt.

Wenn die Gläubiger der Nation Debitor ihre Briefe verkaufen, so müs-sen sie den Wechselpreis, wie gesagt, bezahlen. Wenn sie Briefe an die Or-dre eines Freundes an dem Orte, welcher die Balanz schuldig ist, bezahlen,so schlagen sie den Wechselpreis darauf. Diesen bezahlen ihre Schuldner; sieaber haben alsdenn die Bemühung und Kosten, das Geld einzubringen.

Durch diese Wahl, welche beyde Partheyen haben, entweder dasjenige,was sie schuldig sind, ihren Gläubigern in Barren zu senden, oder ihnen zuerlauben, dagegen zu trastiren, wobey sie die Kosten für den Wechselprcishaben, werden die ungeheuren Vortheile der Banquiers eingeschränkt, undaus dieser Verbindung entstehen alle die feinen Geschaffte des Traslirens undRemittirens, in deren Untersuchung wir uns nicht einlassen wollen: der Grund-satz, darauf sie beruhen, scheint deutlich genug zu seyn, und dieser ist derHauptgegenstand unserer Aufmerksamkeit»

Ich gehe nun weiter, und betrachte, in wiefern diese wechselseitige Vor-theile und Schäden zwischen Kaufleuten in demselbigen Lande, auf die Hand-lung überhaupt einen Einfluss haben.

Wir haben gesagt, dass diejenigen welche Waaren ausführen, den Wech-selpreis verlieren, und diejenigen ihn verdienen, welche Waaren einführen;und da sie beiderseits Bürger sind, so würde das Land an ihrem gegenseitigen In-teresse keinen Theil nehmen, falls nicht ihr und des Landes Interesse mit ein-ander in Verbindung stünden, indem dieses grosse Vortheile von der Hand-lung derer ziehet, die mit Waaren handeln, die ausgeführt werden, und beyden andern verlieret.

Wenn es sich daher findet, dass der Wechselpreis der Ausfuhr Schadenthut, wenn die Balanz günstig ist, so bringt es in dieser Absicht das Interessedes Landes mit sich, solchen so niedrig als möglich zu bringen. Da man abersagen kann, dass sobald dieBalanz ungünstig wird, solche an ihrer Seite, demInteresse derer schadet, die Güter einführen, und der andern Parthey Vortheil-haft ist, dadurch denn der Wechselpreis eine Nationalausgleichung wirke: so

wird