III. Cap. Vorn Borgen gegen Anweisungen auf Taxen. 377
Die Accifen giengen ein, weil der Theil des Volks, der sie bezahlte,in feinem Fleiße gehindert wurde, da es ihm am Gelde fehlte, die Verände-rung zu betreiben.
Diejenigen, die willkührlichen Auflagen unterworfen waren, wie dieEigner von Landgütern, konnten nicht bezahlen; weil sie das, was sie hatten,ihr Land, nicht in Bezahlung geben könnten.
Aus dem, was ich hier zusammen gefüget habe, können wir erweisen,dass, wie die Veräußerungen unter Privatpersonen das Verhältniß des circuli-renden gleichen Gehalts eines Landes nicht übersteigen kann: so muß einStaatsmann, wenn er plötzlich die Auflagen des Volks zu vermehren gesinnetist, ohne ihrem Fleiße, der sodann noch nothwendiger, als jemals, wird,Einhalt zu thun, den circulirenden gleichen Gehalt, nach Maasgabe des hin-zukommenden Begehrs, darnach vermehren.
Dieses kann, nach meinen Begriffen, nicht bester ausgeführet werden,als 1) durch Errichtung von Circulationsbanken auf Hypothek} 2) daß dieseGesellschaft der Last entledigt werde, fremde Balanzen durch Wechselbriefezum pari, oder mit einem kleinen Nutzen, zu bezahlen; und 3) daß man zuBezahlung derselben, ausserhalb des Landes, nach den oben angeführtenGrundsätzen, Fonds anschaffe.
Solche Mittel werden bey einer Nation ihre Wirkungen äußern, wodas öffentliche Vertrauen auf die gründliche Sicherheit eines redlichen Parla-ments, und auf die Rechenschaft beruhet, die diejenigen geben müssen, de-nen die Ausübung der königlichen Autorität anvertrauet ist.
Ich denke diese Operation durch ein Gleichniss erläutern zu können.
Ein Edelmann will aus dem Wasser, das seine Kornmühle treibt, einenWasserfall machen; folglich wird die Mühle gehemmet; aber an ihrer Stellebauet er unmittelbar eine andere, die vorn Winde geht. Die Münze ist dasWasser, Bankpapier ist der Wind, beide schaffen gleichen Nutzen in dem Ge-brauch, dazu sie bestimmet sind.
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IV. Cap.