392 V,Cap. Von dem gegenwärtigen Zustande
waren, und bis dahin fortdaureten, brachten nicht mehr als 800000 Pf. ein-aber da unter der Regierung Wilhelm III einige Taxen hinzugefügt und demVolk aufgelegt wurden, so erstreckten sich die völligen Einkünfte auf3355499Pf, davon über eine Million, wie gesagt, vor 1700 aufhören sollte. Diesesreducirte die Einkünfte bey dem Anfing der Regierung der Königin Anna aufbeynahe soviel, als sie bey der Revolution gewesen waren. Wenn wir davondie Interessen der damals vorhandenen Nationalschuld und die Ausgaben derCivilliste abziehen, so werden wir den Umfang des Fonds entdecken, der zuderZurüslung zum Kriege mit Frankreich vorhanden war; und wenn wir dennden Zustand der Nation, da sie den Thron bestieg, mit dem vergleichen, wieer bey ihrem Tode war, so können wir uns einen allgemeinen Begriff von demFortgange des Credits, der Schulden und der Taxen in England, während die-ses Zeitlaufes, machen.
Wie die Königin Anna zum Throne kam, können wir die Einkünftevon England auf ungefähr - - - 2272000 Pf.
rechnen. Die Schulden, die den 31 Dec. 1701 vorhanden warenbdiesen sich auf - - - 6748782 Pf.
davon waren die jährlichen Interessen - - 566i65?f.
der.Königin Anna Civilliste *) - - 6oooooPf.
diese beyden Summen belaufen sich auf - - 1166165 Pf.
Wenn diese von den Einkünften abgezogen werden, bleibet zumDienste des Staats - - 1105835 Pf.
Ich kann es nicht genau bestimmen, wie hoch sich bey dem Tode derKönigin die Einkünfte von England beliefen. Da man sie aber unter die dreyallgemeinen Zweige, der Zölle, Accisen und anderer einländischen Rechte,zusammen fassen kann, so können wir daraus die Zahl der Artikel, obgleichunvollkommen, wie ich gern zugebe, errathen. Da sie auf den Thron kam,faßten die Zölle 15 Artikel in sich; bey ihrem Tode beliefen sie sich auf 37.
Da
*) Die Königin erhielt Votn Parlamente Voooöo Pf. zu ihrer Civilliste; ste verordneteaber sogleich, dass davon iooooa Pf. jährlich zu den Kriegsbedürfnissen bezahletwerden sollten.