Band 
II. Band.
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des 'öffentlichen Credits in Grosbritannien. 393

Da sie auf den Thron kam, fasste die Accife 10 Artikel in sich; bey ihremTode beliefen sie sich auf 27. Da sie auf den Thron kam, fassten die anderneinländischen Rechte 8 Artikel in sich; bey ihrem Tode beliefen sie sich auf16, die Landtaxe mit eingeschlossen, die damals einigermassen immerwährendwar, ob sie gleich von Jahr zu Jahr bewilligt wurde.

Bey der Gelangung zum Thron beliefen sich die öffentlichen Schulden,wie gesagt, auf beynahe sieben Millionen, bey ihrem Tode überstiegen siefünfzig Millionen.

In vierzehn Jahren, von der Revolution bis zu ihrer Gelangung zumThron, belief sich das Geld, das das Parlament bewilligt hatte, und welchestheils von den Unterthanen gehoben, theils nach Gewohnheit der Zeiten ge-borget, oder auf Credit genommen war, über 55 Millionen. Während der13 Jahre der Königin Anna bewilligte das Parlament in die 80 Millionen, wel-che von den Unterthanen gehoben oder wie oben geborget waren.

Es ist meine Absicht nicht, mir durch diesen allgemeinen Abriß denWeg zu einer genauen umständlichen Erzählung zu bahnen. Begebenheitenmüssen in Büchern gescicht werden, die von Begebenheiten handeln. UnserHauptgegenstand ist die Untersuchung der Grundsätze, worauf der öffentlicheCredit beruhete, die genaue Summe des Geldes mag gehoben worden seyn,auf welche Art sie wollte.

Die Kosten des französischen Krieges nöthigten die Nation zuerst, dieseTaxen, welche aufgehoben waren, wiederherzustellen, und eine bcträchtü-Zeit von Jahren hindurch viele andere, nach Proportion des darauf nach denGrundsätzen der vorigen Regierung geborgten Geldes, aufzulegen.

Im Jahr 1702 waren die Interessen so niedrig, daß die Regierung zu sp. C. Geld bekam. Das wahrere bis 1704, da einige Anleihen zu 6 p. C. gescha-hen, und auf diesem Fuss blieb es während des Krieges stehen.

Aber im Jahr 1706 waren die Bedürfnisse der Regierung weit größer, alsdaß alles geborgte oder von den Unterthanen gehobene Geld dazu hinrei-chend war. Dieses eröffnete dem Misbrauch die Thür, daß man dem, wasan den Taxen nach und nach fehlte, durch Scheine der Schatzkammer be-zahlte, die auf noch entfernte Fonds angewiesen waren. Hier fiel nun bestän-dig ein grosser Disconto ab, und die armen Staatsbedienten mußten sie anwucherische Leute abstehen, welche die Einlösung des Parlaments abwartenkonnten. C c c 3 Als